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Alabas besondere Beziehung zum Stade de France

22. Sept. 2022 · Lesedauer 2 min

David Alaba läuft am Donnerstag im Nations-League-Spiel gegen Frankreich zum vierten Mal ins Stade de France ein. Jeder seiner bisherigen drei Auftritte in der rund 80.000 Zuschauer fassenden Arena hatte für die Karriere des 30-Jährigen eine gewaltige Bedeutung.

In Saint-Denis feierte der Wiener am 14. Oktober 2009 beim 1:3 gegen die "Bleus" als 17-Jähriger sein A-Team-Debüt, am 28. Mai dieses Jahres triumphierte er mit Real Madrid im Champions-League-Finale gegen Liverpool.

Dazwischen gab es am 22. Juni 2016 ein 1:2 gegen Island, was bei der EURO das Aus nach der Gruppenphase bedeutete. "Daran kann ich mich gar nicht mehr erinnern", schmunzelt Alaba am Mittwochabend auf der Abschluss-Pressekonferenz in Paris und meinte danach ernsthafter: "Das war sicher kein schöner Moment."

Schöne Erinnerungen überwiegen

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Dennoch überwiegen ganz klar die guten Erinnerungen. "Ich durfte hier schon sehr schöne Momente haben", sagte Alaba und dachte dabei unter anderem an sein Debüt. "An dem Tag war ich mit Sicherheit sehr nervös. Als ich an der Seitenlinie gestanden bin, war ich heiß, ins Spiel zu kommen und zu zeigen, was ich kann. Dementsprechend war meine Freude riesig, dass ich damals meine Chance bekommen habe."

Im Gegensatz zu seinem ersten Länderspiel - ein Match in der WM-Qualifikation - soll es diesmal ein positives Ergebnis geben. "Wir wollen mit der Einstellung ins Spiel gehen, um erfolgreich zu sein. Dass es keine einfache Aufgabe ist, ist uns bewusst, aber wir werden alles in die Waagschale werfen", versprach der Abwehrchef.

Gegen Mbappé "voll dagegenhalten"

Die vielen Absenzen im Lager der Franzosen müssen laut Alaba keinen Vorteil für die ÖFB-Auswahl bedeuten. "Sie haben Ausfälle, die aus ihrer Sicht schwerwiegend sind. Nichtsdestotrotz haben sie einen sehr guten Kader. Die, die hinten dranstehen, sind auch von Weltklasseformat", erklärte der Real-Madrid-Profi.

Als herausragend im Aufgebot des regierenden Weltmeisters gilt Kylian Mbappé. "Dass er die Qualität hat, ein Spiel zu entscheiden, ist kein Geheimnis", warnte Alaba. Man müsse gegen den Starstürmer von Paris Saint-Germain im Defensivverbund "voll dagegenhalten", forderte Österreichs Teamkapitän.

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Quelle: Agenturen / mpa