APA - Austria Presse Agentur

Das sind Österreichs mögliche Playoff-Gegner

17. Nov 2021 · Lesedauer 3 min

Österreich könnte im Playoff um eine Teilnahme bei der Weltmeisterschaft in Katar auf Portugal, Schottland, Italien, Schweden, Wales oder Russland treffen.

Mit den Siegen gegen Israel (4:2) und die Republik Moldau (4:1) gelang dem ÖFB-Team zumindest ein versöhnlicher Abschluss in der WM-Qualifikation. Am Ende bleibt für die Foda-Elf zwar nur Rang vier, aufgrund des Nations League Gruppensiegs darf sich Österreich jedoch weiterhin Hoffnungen auf eine Teilnahme bei der Endrunde in Katar machen. 

Ende März kämpfen die zehn Gruppenzweiten der WM-Qualifikation plus die zwei besten Nations League Gruppensieger, die in ihren Gruppen nicht unter den besten Zwei landeten, um die letzten drei Plätze für die Endrunde in Katar. Mit dabei sind neben Österreich noch Tschechien (ebenfalls über die Nations League), Portugal, Schottland, Italien, Wales, Russland, Schweden, Polen, Nordmazedonien, die Ukraine und die Türkei. 

Duelle mit Portugal oder Italien drohen 

Das ÖFB-Team geht als ungesetztes Team in die Playoffs, bei denen in drei "Mini-Turnieren" vier Mannschaften, um einen Startplatz kämpfen. Im Halbfinale gastiert jeweils ein ungesetztes Team bei einem gesetzten Team. Die beiden Sieger bestreiten ein Endspiel, um ein Ticket für die Weltmeisterschaft. Sowohl im Halbfinale als auch im Finale wird der Sieger in einem Spiel ermittelt. Die Vorschlussrunde findet am 24./25. März statt, ein etwaiges Finale würde die ÖFB-Elf am 29.März bestreiten. 

Österreich droht in den beiden Endspielen ein hartes Los. Unter anderem könnte es zu einem Wiedersehen mit Italien kommen. Der amtierende Europameister, dem sich Österreich im EM-Achtelfinale erst nach Verlängerung geschlagen geben musste, verpasste nach einer Nullnummer in Nordirland überraschend die direkte WM-Qualifikation. 

Ein weiterer möglicher Gegner wäre der Europameister von 2018, Portugal. Cristiano Ronaldo und Co. müssen ebenfalls um die WM-Teilnahme zittern nachdem man gegen Serbien eine Last-Minute-Niederlage kassierte. 

 

Außerdem kämen mit Wales, Schweden, Russland und Schottland bekannte Nationen als Gegner in Frage. Gegen alle vier Mannschaften trat das ÖFB-Team in den vergangenen vier Qualifikationsturnieren für ein Großereignis an. Die Auslosung findet bereits am 26. November statt. 

13 von 32 Startplätzen für WM vergeben 

Während die zwölf Playoff-Teilnehmer zittern müssen, ist bereits mehr als ein Drittel der Startplätze für die in knapp einem Jahr beginnende Weltmeisterschaft in Katar vergeben. Neben dem Gastgeber sicherten sich aus dem europäischen Verband Dänemark, Deutschland, Frankreich, Belgien, Kroatien, Serbien, Spanien, die Schweiz, England und die Niederlande ihr Ticket. In Südamerika konnten sich zudem Brasilien und Argentinien bereits fix für die Endrunde qualifizieren. 

So verteilen sich die WM-Teilnehmer auf die sechs Kontinentalverbände:

  • Europa: 13 Startplätze
  • Asien/Australien: 4 oder 5 Startplätze * (plus Gastgeber Katar)
  • Afrika: 5 Startplätze *
  • Südamerika: 4 oder 5 Startplätze *
  • Ozeanien: 0 oder 1 Startplatz *
  • Nord- und Mittelamerika/Karibik: 3 oder 4 Startplätze

 

Zwei WM-Teilnehmer werden in den interkontinentalen Playoffs ermittelt. Für diese qualifiziert sich je ein Team aus Asien/Australien, Südamerika, Nord- und Mittelamerika/Karibik sowie Ozeanien. In zwei ausgelosten Spielen werden die WM-Teilnehmer dann ermittelt.

Maximilian PatakQuelle: Redaktion