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152 km/h in 100er-Zone

Zu schnell unterwegs: Dornauer muss Führerschein abgeben

12. März 2026 · Lesedauer 2 min

Georg Dornauer sorgt wieder einmal für nicht-politische Schlagzeilen.

Der frühere Tiroler SPÖ-Chef und jetzige freie Landtagsabgeordnete war Donnerstagvormittag auf der West-Autobahn (A1) in Tiefgraben in Oberösterreich in Fahrtrichtung Salzburg zu rasant unterwegs und ging der Polizei in einer "100er-Zone" mit 152 km/h ins Netz, wie zuerst die "Kronen Zeitung" online berichtete.

Die Folge: Der Führerschein ist weg - und zwar für zwei Wochen, wie Dornauer zur APA sagte.

"100 km/h-Beschränkung übersehen"

Die 100er-Zone war an der Stelle aus Sicherheitsgründen neu installiert worden, hieß es in dem Bericht. "Ich bin nach der Raststation Mondsee auf die Autobahn aufgefahren, hatte ein Überholmanöver und habe dabei offensichtlich die 100 km/h-Beschränkung übersehen. Das tut mir leid. Es war keine gefährliche Situation", meinte indes der ehemalige SPÖ-Landeshauptmannstellvertreter, der mit einem Mercedes E-300 unterwegs war, zu dem Vorfall. Und ergänzte: "Mit den Konsequenzen werde ich die nächsten zwei Wochen leben müssen."

Ereignet hatte sich das Ganze gegen 10.30 Uhr. Der 43-Jährige befand sich auf dem Weg nach Innsbruck - zu einer Sitzung des Finanzkontrollausschusses des Landtags.

Dornauer war im vergangenen Oktober aus der Partei ausgeschlossen worden. Er berief daraufhin gegen den Ausschluss, Ende Februar fand die erste Sitzung des Parteischiedsgerichtes statt. Zuletzt mischte der ehemalige oberste Tiroler Rote wieder verstärkt politisch mit. Immer wieder gibt es Spekulationen über ein etwaiges Antreten mit einer eigenen Liste bei der Landtagswahl 2027.

Zusammenfassung
  • Georg Dornauer, ehemaliger Tiroler SPÖ-Chef und derzeit freier Landtagsabgeordneter, wurde am Donnerstagvormittag auf der A1 bei Tiefgraben mit 152 km/h in einer 100er-Zone geblitzt.
  • Als Konsequenz muss Dornauer seinen Führerschein für zwei Wochen abgeben, wie er selbst bestätigte.
  • Der 43-Jährige war mit einem Mercedes E-300 auf dem Weg nach Innsbruck zu einer Landtagssitzung und erklärte, die Geschwindigkeitsbegrenzung übersehen zu haben.