Kogler: "Die Regierung ist sehr stabil, ausreichend stabil"

10. Mai 2022 · Lesedauer 2 min

Vizekanzler Werner Kogler gab nach der Regierungsumbildung durch den Koalitionspartner ÖVP ein erstes Statement ab. Kogler will vor allem inhaltlich weiterkommen.

"Die Regierung ist stabil, ausreichend stabil", sagt Vizekanzler Werner Kogler zur Rochade im ÖVP-Regierungsteam. Es sei gut, dass "rasch" eine Lösung gefunden wurde und dass das Team von Kanzler Karl Nehammer (ÖVP) "wieder voll arbeitsfähig" sei, so der Vizekanzler. 

Dass die Regierung stabil sei, "wird sich daran messen lassen, ob wir in den wirklich wichtigen Herausforderungen was weiterbringen", sagt Kogler. Er spricht davon, dass er "raus aus russischem Gas" wolle, von der Energiewende, der Pflegreform und der Abfederung der Teuerung. Das sei für die Grünen "das Wichtigste". 

Keine Kritik an "Superministerium"

Mit Nehammer sei Kogler über die Personalumstellungen "gestern in Verbindung" gewesen. Man habe aber dem, der Änderungen vornimmt, die Kommunikation überlassen wollen, so der Vizekanzler. 

Dass Arbeits- und Wirtschaftsministerium nun in einer Hand - der von Martin Kocher - liegt, sieht Kogler nicht kritisch. Man arbeite mit Kocher "schon sehr, sehr gut zusammen". Er sei ein "herausragender Ökonom", der das Amt mit der "notwendigen Sensibilität" ausführen werde, versichert Kogler. Zudem hätten die Grünen die Interessen der arbeitenden Menschen "achtsam im Auge". 

Quelle: Redaktion / koa