APA - Austria Presse Agentur

Wahl in Deutschland: Union stürzt fast auf 20 Prozent ab

31. Aug 2021 · Lesedauer 2 min

Keine vier Wochen mehr bis zum Wahltag und die Union kann den Abwärtstrend laut einer Umfrage weiterhin nicht stoppen.

Die SPD kann sich, wenn auch nur in kleinen Schritten, weiter von der Union absetzen. Im Trendbarometer von "RTL" und "ntv", für das das Meinungsforschungsinstitut Forsa vom vergangenen Dienstag bis zum gestrigen Montag 2.508 Wählerinnen und Wähler repräsentativ befragt hat, kommen die Sozialdemokraten zwar unverändert auf 23 Prozent. CDU/CSU verlieren allerdings einen Prozentpunkt und liegen damit nur noch bei 21 Prozent. Vor 14 Tagen war es noch genau umgekehrt.

Auf Platz drei folgen die Grünen mit unverändert 18 Prozent. Auch FDP und Linke verharren auf dem Vorwochenniveau. Lediglich die AfD legt leicht zu. Noch im Januar 2021 führte die Union bei der Sonntagsfrage mit 36 Prozent. Die SPD kam damals auf 15, die Grünen auf 19 Prozent.

Wenn bereits jetzt Bundestagswahl wäre, könnten die Parteien mit folgendem Ergebnis rechnen: SPD 23 Prozent (Bundestagswahl 2017: 20,5 Prozent), CDU/CSU 21 Prozent (32,9), Grüne 18 Prozent (8,9), FDP 12 Prozent (10,7), AfD 11 Prozent (12,6), Linke 6 Prozent (9,2). Die sonstigen kleineren Parteien erreichen zusammen weiterhin 9 Prozent (5,2). Von den sonstigen Parteien erreicht aber keine Partei die 3-Prozent-Marke. 

Scholz führt auch Kanzlerfrage

In der Kanzlerpräferenz verliert SPD-Kandidat Olaf Scholz gegenüber der Vorwoche einen Prozentpunkt und liegt nun bei 29 Prozent. Das sind allerdings immer noch 18 Punkte vor Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet, der bei 11 Prozent verharrt. Die grüne Kandidatin Annalena Baerbock stagniert ebenfalls und liegt unverändert bei 15 Prozent. Leicht verbessern kann sich Laschet bei der Zustimmung der eigenen Wählerschaft. 

Über die Umfrage

Die Daten zu Partei- und Kanzlerpräferenzen wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der Mediengruppe "RTL" vom 24 bis 30. August 2021 erhoben. Datenbasis: 2508 Befragte. Statistische Fehlertoleranz: +/- 2,5 Prozentpunkte.

Quelle: Redaktion / koa