APA - Austria Presse Agentur

US-Botschafter: "Die Wahl wird fair und eindeutig sein"

06. Sept 2020 · Lesedauer 2 min

Der US-Botschafter in Wien, Trevor Traina, glaubt, dass die amerikanischen Wahlen ein eindeutiges Ergebnis liefern werden-und auch Präsident Donald Trump dieses akzeptieren wird. "Die Wahl wird fair und eindeutig sein", sagte der Diplomat in einem Interview mit der "Tiroler Tageszeitung" vom Sonntag. Traina sagte, er werde per Briefwahl, "von meinem Tisch im 9. Bezirk in Wien aus" wählen.

Der US-Botschafter in Wien, Trevor Traina, glaubt, dass die amerikanischen Wahlen ein eindeutiges Ergebnis liefern werden-und auch Präsident Donald Trump dieses akzeptieren wird. "Die Wahl wird fair und eindeutig sein", sagte der Diplomat in einem Interview mit der "Tiroler Tageszeitung" vom Sonntag. Traina sagte, er werde per Briefwahl, "von meinem Tisch im 9. Bezirk in Wien aus" wählen.

Trump hatte Briefwahlen als besonders betrugsanfällig kritisiert und Briefwählern bei der Präsidentenwahl im November nahegelegt, zusätzlich auch im Wahllokal abzustimmen, und damit für einen Eklat gesorgt.

In dem Interview betonte Traina, man habe auch in Österreich gesehen, dass die Briefwahl zu Komplikationen und Problemen führen könne. "Der beste Weg zu wählen ist der persönliche, am Wahltag." Zum Schutz vor der Corona-Pandemie könnten die Menschen Masken tragen und Desinfektionsmittel verwenden.

Sorgen vor einer Manipulation der US-Wahlen hat der Botschafter nicht. "Die Wahl wird fair sein. Es könnte sein, dass wir am Wahlabend den Sieger noch nicht kennen werden, weil es so viele Briefwähler geben wird. Abgesehen davon können wir zuversichtlich sein, dass das Ergebnis fair und eindeutig sein wird", so Traina.

Insbesondere verwahrte sich der Diplomat gegen Spekulationen, dass das US-Militär Trump nach einer Wahlniederlage aus dem Amt jagen müsse. "Es gibt hier keine Demokratiekrise, das ist alles Gerede in einem politischen Jahr", sagte er. "Wenn die Wahlergebnisse bekannt gegeben werden, bin ich sicher, dass die demokratische Machtübergabe so passiert, wie das schon seit mehr als 200 Jahren geschehen ist."

Zu den Protesten gegen Polizeigewalt und Rassismus in den USA sagte Traina: "Die Situation ist vielfältiger, als man von Europa aus sieht. Ja, an vielen Orten gibt es ausschließlich friedlichen Protest. An anderen aber auch Verbrechen, Plünderungen und Diebstahl. Der Präsident ist besorgt. Das ist nicht Theater und nicht Politik, die Regierung macht ihren Job."

Quelle: Agenturen