Trump fordert im Iran-Krieg "bedingungslose Kapitulation"
Trump schrieb weiter, die USA und ihre Verbündeten würden nach einer Kapitulation der Islamischen Republik dazu beitragen, den Iran "vom Rand der Zerstörung zurückzuholen und ihn wirtschaftlich größer, besser und stärker zu machen als je zuvor". Zur Bedingung machte er die Ernennung eines "großartigen und akzeptablen Führers" oder mehrerer Führungsfiguren.
Am Donnerstag hatte Trump in Interviews erklärt, er wolle in die Entscheidung über einen Nachfolger für Khamenei eingebunden werden. Im Gespräch ist im Iran unter anderem Khameneis Sohn Mojtaba. Diesen lehnte der US-Präsident jedoch als "inakzeptabel" und "Leichtgewicht" ab.
Der Tod von Ayatollah Ali Khamenei hat ein Machtvakuum im Zentrum des Iran hinterlassen. Offiziell bestimmt der Expertenrat den neuen Revolutionsführer. In der Praxis dürfte sich entscheiden, welches Lager im Machtgefüge die Oberhand gewinnt. Neben Khameneis Sohn Mojtaba werden auch der schiitische Geistliche Sadegh Larijani, Ex-Präsident Hassan Rouhani und Hassan Khomeini, Enkel des Revolutionsgründers, als Optionen gehandelt.
USA bringen Tausende Menschen aus Nahost in Sicherheit
Die USA bringen nach Trumps Angaben Tausende Menschen aus verschiedenen Ländern im Nahen Osten in Sicherheit. Dies geschehe angesichts des militärischen Konfliktes zwischen den USA, Israel und dem Iran "leise, aber reibungslos", erklärte Trump in einem Beitrag in sozialen Medien. Weitere Einzelheiten nannte er nicht.
Zusammenfassung
- US-Präsident Donald Trump fordert im Krieg mit dem Iran eine "bedingungslose Kapitulation" und lehnt ein Abkommen mit dem Land ab.
- Bei massiven Luftangriffen der USA und Israels auf den Iran am Samstag wurden Ayatollah Ali Khamenei und zahlreiche Mitglieder der iranischen Führung getötet, wodurch im Iran ein Machtvakuum entstand.
- Die USA bringen laut Trump Tausende Menschen aus dem Nahen Osten in Sicherheit, ohne genaue Zahlen oder Details zu nennen.
