Szekeres: Mückstein "weiß, worauf es ankommt"

13. Apr 2021 · Lesedauer 2 min

Im PULS 24 Interview äußert sich der Präsident der Ärztekammer durchaus positiv zum neuen Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein. Szekeres zollte ihm Respekt dafür, in einer Pandemie ein "wirklich schwieriges Amt" anzunehmen. Gleichzeitig hebt er auch die Offenheit und Ehrlichkeit Anschobers hervor.

Ärztekammer-Präsident Thomas Szekeres habe Rudolf Anschober während seiner Amtszeit als Gesundheitsminister "kennen und schätzten gelernt", lobt er nach dem Rücktritt im Interview bei PULS 24 Anchorwoman Alina Marzi. "Seine Worte waren sehr offene, sehr ehrliche Worte und in der Politik hört man das nicht wahnsinnig oft. Respekt."

Anschobers Nachfolger Wolfgang Mückstein sei laut dem Ärztekammer-Präsident ein "junger, dynamischer Arzt". Er sei bei seinen Patienten sehr beliebt und hätte in der Ärztekammer bereits politische Erfahrungen sammeln können. Mückstein würde laut Szekeres ein "wirklich schwieriges Amt" annehmen. "Es gehört viel Mut dazu so ein Amt anzunehmen", vor allem während einer Pandemie.

Mückstein "weiß, worauf es ankommt"

Das mit Mückstein die Wahl auf einen Gesundheitsexperten gefallen ist, sei laut Szekeres ein Vorteil. "Unser Hauptproblem ist ein gesundheitliches und bei der Bekämpfung dieser Pandemie macht es sicherlich Sinn und es ist hilfreich, jemanden zu haben, der auch Erfahrung mit der Krankheit hat", sagt der Ärztekammer-Präsident im Interview. Mückstein habe schon einige Covid-Patienten behandelt und wüsste daher worauf es ankommt. "Ich trau ihm zu, diese Gesundheitskrise, soweit es für einen österreichischen Minister möglich ist, auch sehr gut zu meistern." Szekeres hofft auch, dass Mückstein mithelfe, uns ein Ende dieser Pandemie zu bescheren.

Über die Arbeit Rudolf Anschobers sagt Szekeres, dass sich dieser zurecht bemüht habe, einen Konsens zu finden. In einer Pandemie noch Konflikte zu haben, würde keinen Sinn machen. 

Angela PerkonigQuelle: Redaktion / pea