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Salzburger FPÖ besetzt freigewordenen Sitz im Bundesrat nach

Heute, 13:31 · Lesedauer 1 min

Nach dem Rücktritt von FPÖ-Bundesrätin Marlies Steiner-Wieser Anfang März werden die Salzburger Freiheitlichen den früheren Bürgermeister von Mittersill, Wolfgang Viertler, in die Länderkammer entsenden. Wie Landesparteichefin Marlene Svazek am Mittwoch informierte, sei die Nominierung des 65-jährigen Pinzgauers sowohl vom Parteivorstand als auch vom Landtagsklub einstimmig beschlossen worden. Die Wahl Viertlers im Salzburger Landtag dürfte am 25. März erfolgen.

Viertler wurde 2004 in Mittersill der erste direkt gewählte FPÖ-Bürgermeister im Bundesland. Er trat aber nach der Abspaltung des BZÖ von der FPÖ im Jahr darauf aus der Partei aus. Bei den folgenden Kommunalwahlen bildete er stets eine gemeinsame Liste aus ÖVP, FPÖ und Unabhängigen - und blieb bis ins Jahr 2024 im Amt.

Seine Vorgängerin Steiner-Wieser hatte am 5. März sämtliche politischen Funktionen innerhalb der FPÖ Salzburg sowie ihr Mandat im Bundesrat zurückgelegt. Hintergrund waren Unstimmigkeiten rund um ein Förderansuchen des Salzburger Seniorenrings, dessen Obfrau Steiner-Wieser war, beim zuständigen Amt des Landes.

Zusammenfassung
  • Nach dem Rücktritt von Marlies Steiner-Wieser am 5. März wird Wolfgang Viertler, 65-jähriger Ex-Bürgermeister von Mittersill, von der Salzburger FPÖ für den Bundesrat nominiert.
  • Die Nominierung Viertlers wurde sowohl vom Parteivorstand als auch vom Landtagsklub einstimmig beschlossen, die Wahl im Salzburger Landtag ist für den 25. März geplant.
  • Steiner-Wieser legte ihre Funktionen nach Unstimmigkeiten um ein Förderansuchen des Salzburger Seniorenrings, dessen Obfrau sie war, zurück.