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Ludwig kritisiert Doskozil und verteidigt Rendi-Wagner

29. Nov. 2022 · Lesedauer 2 min

Für den Wiener Bürgermeister gibt es an der Spitze der SPÖ nur eine: die derzeitige Bundesparteivorsitzende Pamela Rendi-Wagner. Die Alleingänge des burgenländischen Landeshauptmanns Hans Peter Doskozil begrüßt er nicht.

Ludwig empfahl dringend, derartige Themen in den Gremien zu beraten. Wenn jemand etwas "in der Richtung" zu sagen habe, wäre das sicher gut, wenn dies im Kreis des Parteipräsidiums oder des Vorstands geschehe. "Ich glaube, wir würden ihm da alle gerne einmal zuhören und unsere Meinung dazu abgeben", ersuchte er Doskozil um diesbezügliches Vorgehen. Etwas über die Medien auszurichten, sei nicht sinnvoll.

"Für mich ist klar, wie zu verfahren ist", sagte Ludwig: "Peter Kaiser hat als Parteivorsitzender in Kärnten kandidiert und ist dann Landeshauptmann geworden, ich habe als Spitzenkandidat und Landesparteivorsitzender der SPÖ Wien kandidiert und bin dann Landeshauptmann in Wien geworden. Auch Hans Peter Doskozil hat als Spitzenkandidat und Landesparteivorsitzender kandidiert und ist dann Landeshauptmann geworden."

"Ich gehe davon aus, dass das auf Bundesebene auch so sein wird", betonte der Wiener SPÖ-Chef: "Die Bundesparteivorsitzende wird als Spitzenkandidatin antreten und wird, wie ich hoffe, dann die erste gewählte Frau im Bundeskanzleramt sein."

Er selbst denke jedenfalls nicht daran, derartige Umfragen zu lancieren, beteuerte Ludwig: "Ich werde so eine Umfrage nicht in Auftrag geben, weil ich da überhaupt kein Interesse habe, in so einer Funktion zu kandieren. Von daher besteht für mich kein Interesse, das abzufragen."

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Quelle: Agenturen / frn