APA - Austria Presse Agentur

Lockerungen in England, Tschechien, Slowenien und Serbien

12. Apr 2021 · Lesedauer 2 min

In England sowie in Österreichs Nachbarländern Tschechien, Slowenien und Serbien werden die Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie ab Montag weiter gelockert.

Im größten Landesteil Großbritanniens dürfen von Montag an unter anderem Geschäfte, Friseure und auch die Außengastronomie wieder aufmachen. Auch Fitness-Studios, Schwimmbäder, Büchereien, Zoos und Vergnügungsparks dürfen wieder Besucher empfangen. Es ist der zweite von mehreren Öffnungsschritten, die das Land nach dem Willen von Premierminister Boris Johnson bis zum 21. Juni wieder komplett zur Normalität führen sollen. Die Landesteile Schottland, Wales und Nordirland haben ihre eigenen Regeln. Dort wird noch etwas länger mit den nächsten Öffnungsschritten gewartet.

Die Fallzahlen im Vereinigten Königreich sind rückläufig oder stagnierend. Die Sieben-Tage-Inzidenz - das bedeutet die Zahl der Infektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche -, wurde zuletzt mit 31 angegeben. Gleichzeitig ist das Impfprogramm in dem Land weit fortgeschritten. Mehr als 32 Millionen Menschen wurden dort bisher eine erste Impfdosis verabreicht. Vollständig geimpft sind rund sieben Millionen Menschen.

Tschechien öffnet trotz hoher Inzidenz

Trotz weit höherer Inzidenzzahlen treten am Montag auch in einigen kontinentaleuropäischen Staaten Lockerungen in Kraft. In Tschechien endet der Corona-Notstand nach mehr als sechs Monaten. Ab Montag entfallen das Verbot, den eigenen Wohnbezirk zu verlassen, und die nächtliche Ausgangssperre. Die ersten Schüler kehren in die Schulen zurück. Maßnahmen wie Kontaktbeschränkungen und Geschäftsschließungen gelten aber vorerst weiter.

In Slowenien endet am Montag das Verbot, die eigene Region ohne Ausnahmeerlaubnis zu verlassen, und die nächtliche Ausgangssperre. Kindergärten und Volksschulen öffnen wieder, ebenso bestimmte Geschäfte, Kfz-Werkstätten, Museen und Galerien. Auch in Serbien öffnen wieder die Einkaufszentren.

Quelle: Agenturen / Redaktion / APA/hos