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Impfpflicht: Mückstein hofft, "dass wir Phase drei nicht brauchen"

03. Feb. 2022 · Lesedauer 2 min

Die Impfplicht, die in drei Phasen eingeführt werden soll, sei laut Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) ein wichtiges Mittel zur Pandemiebekämpfung. Dennoch wünsche er sich, dass Phase drei nicht umgesetzt werden muss.

"Wir brauchen die Impfung, um gut geschützt in den Herbst zu gehen und daher sehe ich die Impfpflicht als mittelfristige Maßnahme", sagt Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) im "Ö1-Morgenjournal". Man werde auch in Zukunft eine hohe Immunität brauchen, um vor möglichen weiteren Corona-Varianten geschützt zu sein. Daher sei die Impfpflicht, die voraussichtlich am Donnerstag im Bundesrat beschlossen wird, ein "wichtiges Mittel zur Pandemiebekämpfung".

Impfpflicht in drei Phasen

Auf Grund der Unsicherheit, die mit der neuen Omikron-Subvariante einhergeht, stellte Epidemiologe Gerald Gartlehner bei "Milborn", die Notwendigkeit einer Impfpflicht in Frage. Für Mückstein stelle sich diese nicht. Darauf angesprochen meint er, dass hier kein Widerspruch herrsche und die Notwendigkeit dieser Maßnahme unterstrichen wird.

Geplant ist die Einführung der Impfpflicht in drei Phasen. Kommende Woche wolle man mit der ersten Phase starten, meint Mückstein. In dieser gehe es noch mehr um Aufklärung, gestraft wird nicht. Erst ab 15. März – mit Beginn der zweiten Phase – soll die Impfpflicht per Kontrolldelikt von der Polizei überprüft werden. Die letzte Phase wolle man allerdings "flexibel" gestalten, verrät der Minister. Eine Expertenkommission, bestehend aus Mitgliedern der GECKO, soll alle drei Monate das Infektionsgeschehen einschätzen. "Ich wünsche mir, dass wir Phase drei nicht brauchen", betont Mückstein.

Angela PerkonigQuelle: Redaktion / pea