APA - Austria Presse Agentur

Grüner Pass: Welche Regeln für Kinder gelten

05. Mai 2021 · Lesedauer 2 min

Der Grüne Pass soll ab Mitte Mai den Zutritt in Österreich zu unter anderem Gastro und Events regeln. Für Kinder und Jugendliche bis 16 gelten aber andere Regeln.

Ab 19. Mai sichert der "Grüne Pass" den Zugang zu Gasthäusern und Kaffeehäusern sowie Events, soll aber auch das Reisen möglich machen. Alle die geimpft, getestet oder genesen sind, können das mit dem Zertifikat entweder auf Papier oder digital auf dem Smartphone beweisen. Doch Kinder werden in Österreich erst ab 10 überhaupt getestet. Bis zum 16. Geburtstag haben Jugendliche auch (noch) keinen Zugang zu Impfungen. 

Schultests gelten

Die Regeln der Regierung geben vor, dass, sobald die Wirtshäuser am 19. Mai wieder aufsperren, maximal vier Erwachsene innen und bis zu 10 außen beieinander sitzen dürfen. Für Kinder gibt es keine zahlenmäßige Beschränkung. Zehnjährige und ältere Kinder werden dreimal wöchentlich in den Schulen getestet. Diese Testergebnisse sind auch für den Zutritt gültig. "Es mache keinen Sinn", die Kinder nochmal zu testen, so Tourismusministerin Elisabeth Köstinger auf Ö1. 

Wenn Eltern den Grünen Pass bekommen, gilt dieser gleichzeitig für ihre Kinder unter 10. 

Andere Länder, andere Regeln

Komplizierter wird es, wenn man auf Urlaub fährt. Andere Länder dürfen ihre Corona-Zutrittsbeschränkungen selbst regeln und auch die Zutrittsbestimmungen für Kinder und Jugendliche können sich dadurch von denen in Österreich unterscheiden. Eltern sollten sich also vorher genau informieren, um im Ausland keine unangenehmen Überraschungen zu erleben. 

USA: Impfung ab 12 kommt

In den USA will die zuständige Behörde den Impfstoff von BioNTech/Pfizer kommende Woche für 12- bis 15-Jährige zulassen. Der Impfstoffhersteller Pfizer plant sogar, bis September seinen Impfstoff für Kinder zwischen zwei und elf Jahren freigeben zu lassen, wie unter anderem die "New York Times" berichtet.  Man kann erwarten, dass diese Entwicklung auch in Europa Schule macht. 

Quelle: Redaktion / lam