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Gecko-Leiter Striedinger hält an Lockerungen fest: "Virus geht Nahrung aus"

12. März 2022 · Lesedauer 1 min

Der Leiter der gesamtstaatlichen Covid-Krisenkoordination (Gecko) Rudolf Striedinger sieht keinen Bedarf für neue Maßnahmen, eine Spitals-Überlastung sei "in keinem Bundesland absehbar".

Der Co-Vorsitzende der gesamtstaatlichen Covid-Krisenkoordination (Gecko), Generalmajor Rudolf Striedinger, hält an den am 5. März verordneten Öffnungsschritten fest. Die Lage auf den Intensivstationen sei "extrem stabil", sagte er gegenüber dem Nachrichtenmagazin "profil". Die Anzahl der Patienten liege "auf einem Niveau, vergleichbar mit Jahren vor Corona".

Kommission für Maßnahmen

Selbst auf den Normalstationen sei man "deutlich" entfernt von einer kritischen Situation, so Striedinger: "Die Überlastung des Gesundheitssystems ist in keinem Bundesland absehbar." Die Corona-Kommission sah das differenzierter und sprach sich für die Umsetzung geeigneter Präventionsmaßnahmen aus.

Welle soll im April abflachen

Der Gecko-Co-Vorsitzende rechnet ab April mit einer "deutlichen Abflachung der Omikron-Welle", weil auch die infektiösere BA.2-Variante "in den nächsten Wochen auslaufe". "Dem Virus geht die Nahrung aus", so der Generalmajor. Als Vorbereitung auf den Herbst bleibe eine Durchsetzung der Impfpflicht ab Sommer jedoch "als Zwangsmaßnahme denkbar". Falls sie gebraucht werde, solle sie dann auch für den vierten Stich gelten.

Quelle: Agenturen / Redaktion / lam