Trubetskoy: Möglicherweise "Sabotage-Aktion" bei Helikopterabsturz

18. Jan. 2023 · Lesedauer 2 min

Nach dem Tod des ukrainischen Innenministers bei einem Helikopterabtsturz gibt es Spekulationen über die Absturzursache. Der Journalist Denis Trubetskoy erklärt, was dahinter stecken könnte.

Beim Absturz eines Hubschraubers nahe Kiew sind der ukrainische Innenminister Denys Monastyrskyj und 17 weitere Menschen ums Leben gekommen. Der ukrainische Journalist Denis Trubetskoy erklärt im Gespräch mit PULS 24 Anchor Daniel Retschitzegger, dass es derzeit drei Möglichkeiten für den Absturz diskutiert werden: "ein Fehler des Piloten", "ein technischen Problem" und "eine Sabotage-Aktion der Russen".

"Welche von diesen drei Optionen stimmt, ist momentan absolut offen", betont er.

Was Trubetskoy ausschließt, ist ein Raketenangriff auf den Helikopter. Die Gegend um Kiew sei zwar immer wieder stark umkämpft, in diesem Fall gäbe es jedoch keine Anzeichen dafür. 

Wer war Monastyrskyj?

Der ukrainische Innenminister war "auch in der Ukraine nicht wahnsinnig bekannt", so Trubetskoy. Er habe sich jedoch im Krieg als "sehr effektiv" erwiesen. In Monastyrskyjs Umkreis sei er immer als "richtiger Profi" beschrieben worden. Sein Tod sei demnach "ein erheblicher Verlust für die Ukraine". 

Viele Ukrainer:innen seien überrascht darüber gewesen, wie normal die Strukturen unter Monastyrskyj auch während des Kriegs funktioniert hätten, so Trubetskoy weiter. Das sei aber nicht nur "ein Phänomen des Innenministeriums", auch die Post und Bahn hätten weitaus besser funktioniert als erwartet. 

Was bisher über den Absturz bekannt ist

Nachfolge unklar

Wer Monastyrskyj nachfolgen werde, sei noch eine "offene Frage", erklärt der Journalist. Zumindest eine Interimslösung werde aber heute noch präsentiert werden.

Quelle: Redaktion / mbe