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BP-Wahl: Rennen um Unterschriften beginnt

08. Aug. 2022 · Lesedauer 2 min

Rund 20 Österreicher und Österreicherinnen sammeln ab heute, Dienstag, Unterstützungserklärungen für eine Kandidatur bei der Bundespräsidentenwahl.

Um am 9. Oktober am Stimmzettel zu stehen, müssen sie bis 2. September, 17 Uhr mindestens 6.000 Wahlberechtigte zur Unterschrift bewegen. Amtsinhaber Alexander Van der Bellen und FPÖ-Kandidat Walter Rosenkranz werden diese Hürde wohl leicht nehmen, einige andere Kandidaturwillige haben gute Chancen.

So kann MFG-Chef Michael Brunner auf ein bestehendes Netzwerk zugreifen. Ex-FPÖ- bzw. BZÖ-Politiker Gerald Grosz hofft auf seine Follower in den sozialen Medien. Und "Turbobier"-Sänger Dominik Wlazny (alias "Marco Pogo") hat es mit seiner Bierpartei schon bei früheren Wahlen auf den Stimmzettel geschafft. Seine "Mei' Präsident"-Kampagne startet er am Dienstag persönlich - mit der ersten Unterschrift für sich - auf der Wiener Mariahilfer Straße.

FPÖ-Kandidat Walter Rosenkranz lädt in Wien zur Pressekonferenz "Mein Weg zur Bundespräsidentschaft". Van der Bellen tourt diese Woche durchs Land und wirbt um Unterschriften. Auch mehrere Bewerber kleinerer Initiativen und einige Einzelkämpfer werden sich um Unterstützungserklärungen bemühen.

Unterstützen kann eine Kandidatur jeder Österreicher, der am heutigen "Stichtag" stimmberechtigt ist - aber jeweils nur für einen Bewerber. Damit die Unterschrift gültig ist, müssen Unterstützungswillige persönlich aufs Gemeindeamt bzw. den Magistrat gehen, um die Erklärung beglaubigen zu lassen.

Die unterschriebenen Unterstützungserklärungen müssen dann entweder per Post oder auf anderem Weg dem sogenannten Zustellungsbevollmächtigten des jeweiligen Kandidaten überbracht werden. Dieser muss die Erklärungen spätestens beim "Einreichschluss" (2. September, 17 Uhr) der Bundeswahlbehörde vorlegen - zusammen mit dem Kostenbeitrag von 3.600 Euro.

Quelle: Agenturen / Redaktion / msp