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Polaschek: Maskenpflicht fällt kommende Woche an allen Schulen

13. Feb. 2022 · Lesedauer 3 min

Ab Montag muss in Volksschulen am Sitzplatz keine Maske mehr getragen werden. Für ältere Schüler in der Sekundarstufe fällt die Maskenpflicht am 21. Februar, wie Bildungsminister Martin Polaschek am Montag verkündete. Auch Schulveranstaltungen wie Schikurse werden wieder möglich. Seit 7. Februar gilt keine Maskenpflicht mehr im Turnunterricht.

Ab heute, Montag, werden an den Volksschulen die Maskenregeln gelockert: Die Jüngsten können am Sitzplatz den Mund-Nasen-Schutz nun wieder abnehmen. In allen anderen Schultypen muss nur noch bis kommende Woche durchgehend Mund-Nasen-Schutz bzw. FFP2-Maske getragen werden.

Schikurse wieder möglich

Wie Bildungsminister Martin Polaschek (ÖVP) am Montagmorgen auf "Ö1" ankündigte, ziehen ab Montag, 21. Februar, andere Schultypen in der Sekundarstufe nach, dann können auch ältere Schüler am Platz auf die Maske verzichten. Auch Schulveranstaltungen, sogar mehrtägige, wie Schikurse werden dann wieder  möglich sein. 

Beim Aufstehen muss weiterhin Maske getragen werden. Lehrerinnen und Lehrer werden nicht ausgenommen. 

Fällt Maskenpflicht an den Schulen?

Dass nicht alle Maßnahmen aufgehoben werden, begründete Polaschek mit dem intensiven Austausch, der zwischen Schülern sowie Schülern und Lehrern stattfinde. "Wir müssen mit Augenmaß vorgehen." Wenn es eine weitere Entspannung der epidemiologischen Lage gibt, werde man weitere Lockerungen vornehmen.

Tests gehen weiter

Weiterhin müssen also alle Schülerinnen und Schüler unabhängig vom Impfstatus weiter dreimal pro Woche testen, mindestens zweimal mittels eines PCR-Tests. Außerdem ist die Präsenzpflicht ausgesetzt - Eltern können ihre Kinder also auch ohne ärztliches Attest entschuldigen. Bei einem einzigen Corona-Fall in der Klasse geht der Präsenzunterricht (ohne den betroffenen Schüler) weiter. Allerdings müssen die übrigen Kinder dann fünf Tage lang täglich getestet werden. Tritt innerhalb von drei Tagen ein weiterer Corona-Fall in dieser Klasse auf, wird auf Distance Learning umgestellt.

Außerdem dürfen externe Personen nur eingeschränkt an die Schulen - Sportangebote mit Vereinen sind etwa (außer an Schulen für Leistungssport) untersagt, gleiches gilt für Musikangebote. Elternsprechtage und Tage der offenen Türe dürfen nur digital stattfinden. Weitere Änderungen könnten aber bereits am 28. Februar ins Haus stehen. Dann endet die sogenannte "Sicherheitsphase", in der die meisten geltenden Schulregeln festgeschrieben sind.

Lehrergewerkschafter Grünbichler: Maskenpflicht-Lockerung "schwierig zu verstehen"

Lehrergewerkschafter Hannes Grünbichler zeigt sich im PULS 24 Talk überrascht. Man befinde man sich noch immer in der Hochinzidenz-Phase und tue jetzt so als wenn Luftübertragung keine Rolle spielen würde.

Schon seit 7. Februar gilt keine Maskenpflicht mehr im Turnunterricht.

Seit Beginn des Schuljahrs mussten Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen außerhalb ihrer Klasse bzw. Gruppe Maske tragen, seit Ende November gilt eine durchgängige Maskenpflicht. Für Volks- und Unterstufenschüler reichte dabei Mund-Nasen-Schutz, die Älteren brauchten eine FFP2-Maske.

Tirols Bildungslandesrätin Beate Palfrader (ÖVP) und die NEOS haben dieser Tage eine Rückkehr zur Normalität an den Schulen und weitere Lockerungen gefordert.

Quelle: Agenturen / Redaktion / lam