APA/HELMUT FOHRINGER

Kern zieht sich als Aufsichtsrat bei russischer Staatsbahn zurück

Altkanzler Christian Kern (SPÖ) zieht aus dem Aufsichtsrat der russischen Staatsbahn RZD zurück. Durch die aktuellen Entwicklungen im Ukraine-Konflikt sei dieser Schritt für Kern unausweichlich.

Angesichts der russischen Invasion zieht sich der ehemalige ÖBB-Manager und Ex-Kanzler Christian Kern zieht sich als  SPÖ-Chef Aufsichtsrat der russischen Staatsbahn RZD zurück. "Ich habe heute in den Morgenstunden die Organe der Joint Stock Company Russian Railways RDZ darüber informiert, dass ich mein Mandat im Direktorium mit sofortiger Wirkung zurücklege", sagt Kern in einem "Standard"-Interview. Er bedauere, dass die RZD ein Teil der Kriegslogistik geworden sei. Gleichzeitig betont er, dass er die Aufgabe aus "inhaltlichem Interesse" ausgeübt habe. Nun würden ihm die aktuellen Ereignisse keine Alternative lassen.

In den letzten Tagen hatte sich Kern sich noch ablehnend gegenüber Sanktionen gegen Russland geäußert.

ribbon Zusammenfassung
  • Altkanzler Christian Kern (SPÖ) zieht aus dem Aufsichtsrat der russischen Staatsbahn RZD zurück.
  • Durch die aktuellen Entwicklungen im Ukraine-Konflikt sei dieser Schritt für Kern unausweichlich.
  • In den letzten Tagen hatte sich Kern sich noch ablehnend gegenüber Sanktionen gegen Russland geäußert.