Cate Blanchett: "Können Kunst nicht den Mund verbieten"
"Wir können die Kunst nicht ausschalten. Wir können der Kunst nicht den Mund verbieten. Selbst wenn Menschen absolut nicht mit ihr einverstanden sind." Blanchett hält Orte wie den Hamburger Bahnhof für unentbehrlich, wie sie deutlich machte. Mit dem Museum hat sie eine besondere Verbindung: 2016 war sie dort in der Filminstallation "Manifesto" zu sehen.
Zur Gala "A Night in Berlin" brachte Blanchett ihren Sohn Ignatius ("Iggy") mit. Unter den Gästen waren auch Hollywoodstar Matt Dillon, Schauspielerin Nina Hoss, Regisseur Wim Wenders, Sänger Herbert Grönemeyer und die Berlinale-Intendantin Tricia Tuttle. Viele Künstler kamen, darunter Wolfgang Tillmans, Anne Imhof, Ólafur Elíasson und Katharina Grosse.
Die Smoking-Dichte unter den Gästen war hoch. Die Veranstaltung mit Showprogramm und Dinner ist auch als Dank an private Geldgeber für deren Unterstützung im Jubiläumsjahr gedacht. Der Hamburger Bahnhof, die Nationalgalerie der Gegenwart, wird in diesem Jahr 30 Jahre alt. Bei einem großen Jubiläumswochenende im November soll das Haus 30 Stunden am Stück fürs Publikum öffnen.
Zusammenfassung
- Cate Blanchett betonte bei der Gala "A Night in Berlin" im Hamburger Bahnhof, dass Kunst unverzichtbar sei und "wir der Kunst nicht den Mund verbieten" können, selbst wenn sie unbequem ist.
- Die Veranstaltung würdigte das 30-jährige Bestehen des Museums, das im November mit einem 30-stündigen Jubiläumswochenende für das Publikum gefeiert werden soll.
- Unter den zahlreichen prominenten Gästen befanden sich Matt Dillon, Nina Hoss, Wim Wenders, Herbert Grönemeyer und Tricia Tuttle; Blanchett brachte ihren Sohn Ignatius mit.
