Boston-Sänger Tommy DeCarlo ist tot
DeCarlo war fast 20 Jahre lang Leadsänger der Band gewesen, die lange vor seinem Mitwirken in den 70er-Jahren durch Hits wie "More Than A Feeling" und "Long Time" bekannt wurde. Ihr Debütalbum "Boston" stürmte 1976 die Charts und verkaufte sich allein in den USA über 17 Millionen Mal.
Die Band nannte den 9. März auch auf ihrer Webseite als DeCarlos Todestag - ausgerechnet dasselbe Datum, an dem sich der vormalige Boston-Sänger Brad Delp im Jahr 2007 mit 55 Jahren das Leben nahm.
Auf der Webseite ist auch zu lesen, wie aus dem leidenschaftlichen Fan nach dem Tod des Frontmanns der neue Sänger der Band wurde: Anlässlich der geplanten Tribut-Veranstaltung für Delp habe DeCarlo die Band auf seine Myspace-Seite aufmerksam gemacht, auf der er Coverversionen ihrer Lieder veröffentlichte. Auch habe er angeboten, einen selbst geschriebenen Song zu Ehren von Delp auf dem Konzert vorzutragen. Darauf habe er zunächst eine - wenn auch freundliche - Absage erhalten.
Doch ein paar Wochen später habe sich Gitarrist Tom Scholz DeCarlos Version des Boston-Songs "Don't Look Back" angehört und ihn daraufhin eingeladen, doch auf dem Tributkonzert zu singen. "Ich hätte nie glaubt, dass das jemals passieren könnte. Und das Nächste, was ich wusste, war, dass ich auf dem Weg nach Boston war, um mit BOSTON zu spielen...", zitiert die Website die begeisterte damalige Reaktion DeCarlos.
Zusammenfassung
- Tommy DeCarlo, der fast 20 Jahre lang Leadsänger der US-Rockband Boston war, ist am 9. März im Alter von 60 Jahren an den Folgen eines im September des Vorjahres diagnostizierten Hirntumors gestorben.
- Das Debütalbum "Boston" von 1976 verkaufte sich allein in den USA über 17 Millionen Mal und machte die Band mit Hits wie "More Than A Feeling" bekannt.
- Bemerkenswert ist, dass DeCarlos Todestag auf denselben Tag fällt wie der Suizid des früheren Boston-Sängers Brad Delp, der am 9. März 2007 im Alter von 55 Jahren verstarb.
