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"Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke": Meyerhoff 2.0

Heute, 05:10 · Lesedauer 1 min

"Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke" ist 2015 als dritter Teil der autobiografischen Romanserie "Alle Toten fliegen hoch" von Joachim Meyerhoff erschienen und schildert seine Zeit als Schauspielschüler in München, in der er bei den Großeltern wohnte. Simon Verhoevens Verfilmung setzt nun ganz auf liebevoll herausgearbeitete Charaktere und sorgsame Ausstattungsdetails. Ein Film mit Herz, mit Geschmacksnoten von bitter bis zuckersüß.

Bitter sind vor allem die Erlebnisse, die Bruno Alexander als gehemmter Schauspielschüler Joachim inmitten hoch motivierter und exaltierter Kolleginnen und Kollegen auf der renommierten Otto-Falckenberg-Schule macht: Emotionale Entäußerung, improvisatorische Lockerung und fraglose Umsetzung auch fragwürdiger Übungsaufgaben sind seine Sache nicht. Süß sind dagegen die beiden Großeltern, die Senta Berger (84), die Mutter des Regisseurs, und Michael Wittenborn (72) als entzückendes altes Paar mit lauter skurrilen Alltagsritualen anlegen.

(S E R V I C E - www.constantinfilm.at/kino/ach-diese-luecke-diese-entsetzliche-luecke )

Zusammenfassung
  • Der Film 'Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke' basiert auf dem 2015 erschienenen dritten Teil der autobiografischen Romanreihe von Joachim Meyerhoff und schildert seine Zeit als Schauspielschüler in München.
  • Senta Berger (84) und Michael Wittenborn (72) spielen die Großeltern des Protagonisten und werden als liebenswertes, skurriles Paar mit besonderen Alltagsritualen dargestellt.
  • Bruno Alexander verkörpert den zurückhaltenden Schauspielschüler Joachim, der an der Otto-Falckenberg-Schule mit den emotionalen und improvisatorischen Anforderungen kämpft.