Hitzige US-Debatte
128 Millionen sahen Super-Bowl-Show von Bad Bunny
Wie aus einer Mitteilung der NFL und Medienberichten hervorgeht, sahen mehr als 128 Millionen Menschen das Spektakel in der Halbzeitpause des Finales der nordamerikanischen Footballliga NFL zwischen den Seattle Seahawks und den New England Patriots (29:13).
Den Berichten zufolge schalteten jedoch weniger Zuschauer ein als im vergangenen Jahr. Mehr als 133 Millionen hatten 2025 den Auftritt von Kendrick Lamar verfolgt.
Auch das Finale selbst wurde laut NFL und den Berichten weniger geschaut: 124,9 Millionen Menschen verfolgten im Schnitt das Spiel im Stadion von Santa Clara in Kalifornien. Im vergangenen Jahr sollen es 127,7 Millionen gewesen sein. Sowohl die Halbzeitshow als auch das Spiel 2025 hatten laut Berichten Rekorde aufgestellt.
Hitzige Debatte um Halbzeit-Show
Bad Bunny, geboren auf der zu den USA gehörenden Karibikinsel Puerto Rico, ist der Künstler der Stunde: Bei den Grammy Awards Anfang Februar gewann er insgesamt drei der Trophäen, darunter für "DeBÍ TiRAR MáS FOToS" als Album des Jahres. Zuletzt galt er als meistgehörter Künstler des Planeten beim Streamingdienst Spotify. Dass die Wahl als Headliner der traditionsreichen Halbzeit-Show auf ihn fiel, hatte dennoch hitzige Debatten ausgelöst, auch weil der 31-Jährige ein Kritiker der US-Abschiebepolitik ist.
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Bei seiner Show, die Bad Bunny fast ausschließlich auf Spanisch bestritt, füllte ein detailreiches Set mit puerto-ricanischen Alltagsszenen mit zahlreichen Tänzern, Statisten und Star-Gästen das Spielfeld. Dabei sparte Bad Bunny nicht mit politischen Botschaften, die an den Gemeinschaftssinn unter Amerikanern und die Zugehörigkeit der Latinos appellierten. US-Präsident Donald Trump bezeichnete den Halbzeit-Auftritt als "eine der schlechtesten", die er je gesehen habe.
Video: Wegen Bad Bunny: Trump boykottiert Super-Bowl-Halbzeitshow
Zusammenfassung
- Die Super-Bowl-Halbzeitshow von Bad Bunny erreichte 2026 mehr als 128 Millionen Zuschauer, lag damit aber unter den 133 Millionen des Vorjahres mit Kendrick Lamar.
- Auch das Finale zwischen den Seattle Seahawks und den New England Patriots wurde mit 124,9 Millionen Zuschauern weniger verfolgt als 2025, als noch 127,7 Millionen einschalteten.
- Bad Bunny, der kürzlich drei Grammys gewann und als Spotify-Topkünstler gilt, nutzte seine überwiegend spanischsprachige Show für politische Botschaften und löste damit kontroverse Reaktionen aus.
