AFP

Platzte Twitter-Deal wegen Elon Musks Angst vor Drittem Weltkrieg?

07. Sept. 2022 · Lesedauer 2 min

Aus brisante Textnachrichten geht jetzt hervor, dass Elon Musk womöglich doch nicht wegen zu vielen Bot- und Spam-Konten vom Twitter-Kauf zurückgetreten ist, sondern weil er Sorge um einen Dritten Weltkrieg hatte.

Derzeit befindet sich Tesla-Gründer Elon Musk in einem Rechtsstreit mit dem Kurznachrichtendienst Twitter. Musk hatte vor die Plattform zu kaufen, ließ den 44-Milliarden-Dollar-Deal im Juli aber überraschend platzen. Als Begründung nannte er die angeblich hohe Zahl an Bot- und Spam-Konten.

Das US-Medium "Bloomberg" hat nun berichtet, dass Anwälte von Twitter bei einer gerichtlichen Anhörung im Bundesstaat Delaware Textnachrichten vorgelegt haben, die seine Rücktrittsgrund anzweifeln lassen. 

Musk wollte Putin-Rede abwarten

Aus den Nachrichten geht hervor, dass Musk den Twitter-Kauf nicht wegen den vielen falschen Konten rückgängig machen wollte, sondern vielmehr aus Sorge, dass ein Dritter Weltkrieg ausbrechen könnte und es deswegen zu einem Marktrückgang komme.

Der Unternehmer schrieb am 8. Mai einen Banker von Morgan Stanley: "Lassen Sie uns ein paar Tage abwarten. Die morgige Putin-Rede ist extrem wichtig. Es ergibt keinen Sinn, Twitter zu kaufen, wenn wir auf den Dritten Weltkrieg zusteuern." Am 9. Mai wird in Russland der "Tag des Sieges" gefeiert.

Gegenseite bezeichnet Vorwurf als "völligen Unsinn"

Die Gegenseite bezeichnete die Charakterisierung der Textnachricht vor Gericht als "völligen Unsinn, wie der vollständige Nachrichtenverlauf zeigt". Dieser soll laut "Business Insider" in der kommenden Woche vor Gericht eingereicht werden.

Quelle: Redaktion / poz