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EU-Kommission will Handy-Ladebuchsen vereinheitlichen

09. Juli 2021 · Lesedauer 1 min

Seit zehn Jahren beschäftigt sich die Kommission bereits mit der Ladekabel-Frage, jetzt sollen einheitliche Ladebuchsen auf Schiene gebracht werden.

Die EU-Kommission will im frühen Herbst einen Vorschlag für einheitliche Handy-Ladestecker vorstellen, wie eine Kommissionssprecherin am Freitag bestätigte. Zuvor hatte die "Wirtschaftswoche" über den Zeitplan berichtet. Die Brüsseler Behörde arbeitet schon länger an dem Thema, zuletzt wurde es aber von der Coronapandemie von der Tagesordnung verdrängt.

Drei Lade-Typen in Umlauf

Vor mehr als zehn Jahren brachte die Kommission die Ladekabel-Frage erstmals auf den Plan. 14 Hersteller - unter ihnen auch Apple - einigten sich in einer Selbstverpflichtung auf einen einheitlichen Standard für Handy-Netzteile. Bei den Buchsen in Smartphones und Tablet-Computern blieben von einst mehreren Dutzend Typen noch drei übrig: USB-C, Apples Lightning sowie Micro-USB, das in Android-Smartphones früher Standard war, jetzt aber eher nur noch in günstigen Geräten vorkommt.

Mit einer weiteren Vereinheitlichung soll unter anderem Abfall vermieden werden. Das EU-Parlament verwies 2020 darauf, dass durch Ladegeräte 51.000 Tonnen Elektroschrott jährlich entstünden.

Quelle: Agenturen / lam