APA/APA/AFP/PASCAL POCHARD-CASABIANCA

Drei Sturmtote in Frankreich und Spanien

Heute, 10:26 · Lesedauer 1 min

Bei dem heftigen Sturm in Südwestfrankreich und in Spanien sind insgesamt drei Menschen ums Leben gekommen. Im französischen Departement Tarn-et-Garonne sei ein Mann in seinem Garten gestorben, als er auf einer Leiter arbeitete, sagte Regierungssprecherin Maud Bregeon dem Sender TF1. Zuvor war bereits ein Lastwagenfahrer bei einem wetterbedingten Unfall ums Leben gekommen. 26 Menschen wurden in Frankreich zumeist leicht verletzt, 450.000 Menschen waren weiterhin ohne Strom.

Die Feuerwehr sei zu 4.500 Einsätzen ausgerückt, sagte die Regierungssprecherin. Örtlich kam es zu Überschwemmungen und Verkehrsbehinderungen. In den Bergen herrschte massive Lawinengefahr. Infolge des Sturms "Nils" galt in 25 Departements weiterhin die Unwetterwarnstufe orange oder rot, wie der Wetterdienst Météo France mitteilte.

In Spanien starb eine 46-Jährige im Krankenhaus an den Folgen ihrer schweren Verletzungen, die sie am Donnerstag in Barcelona durch den Einsturz eines Dachs erlitten hatte, wie die Zeitung "La Vanguardia" unter Berufung auf die Behörden berichtete. Unterdessen zog in Spanien schon das nächste Tiefdruckgebiet mit Starkwind vor allem im Süden, viele Regen und Schnee heran.

Zusammenfassung
  • Bei einem heftigen Sturm in Südwestfrankreich und Spanien kamen insgesamt drei Menschen ums Leben, darunter zwei in Frankreich und eine 46-jährige Frau in Spanien nach einem Dacheinsturz in Barcelona.
  • In Frankreich wurden 26 Menschen zumeist leicht verletzt, 450.000 Menschen waren ohne Strom und die Feuerwehr rückte zu 4.500 Einsätzen aus.
  • Infolge des Sturms "Nils" galt in 25 französischen Departements weiterhin die Unwetterwarnstufe orange oder rot, während in Spanien bereits das nächste Tiefdruckgebiet mit Starkwind, Regen und Schnee erwartet wurde.