Zugsunglück in Spanien: Zahl der Toten stieg auf 46
Die Frau aus dem Ort La Palma del Condado wurde auf der Intensivstation des Krankenhauses Reina Sofía in Córdoba behandelt. Kurz vor der Nachricht von ihrem Tod hatten die Behörden mitgeteilt, es befänden sich noch 17 der ursprünglich mehr als 120 Verletzten auf Intensivstationen, wie RTVE weiter berichtete.
Auslöser der Kollision zweier Hochgeschwindigkeitszüge war der ersten vorläufigen Einschätzung einer offiziellen Untersuchungskommission zufolge der Bruch einer Schiene. Die letzten Waggons eines Zuges waren entgleist und auf das Nebengleis geraten. Ein entgegenkommender Zug kollidierte mit diesen Waggons und wurde bei einer Geschwindigkeit von mehr als 200 Kilometern pro Stunde aus dem Gleis geschleudert.
Angehörige hatten am Donnerstag in Huelva bei einem Trauergottesdienst mit rund 4.000 Teilnehmern die Wahrheit über die Unglücksursache gefordert. Auch Spaniens König Felipe VI. und Königin Letizia waren angereist. Bis zu einem abschließenden offiziellen Untersuchungsergebnis könnten jedoch noch Wochen und Monate vergehen.
Zusammenfassung
- Zwölf Tage nach dem Zugsunglück im Süden Spaniens ist eine schwer verletzte Frau gestorben, womit die Zahl der Todesopfer auf 46 gestiegen ist.
- 17 der ursprünglich über 120 Verletzten werden weiterhin auf Intensivstationen behandelt, nachdem das Unglück am 18. Jänner durch den Bruch einer Schiene ausgelöst wurde.
- Bei einem Trauergottesdienst in Huelva mit rund 4.000 Teilnehmern, darunter König Felipe VI. und Königin Letizia, forderten Angehörige die vollständige Aufklärung der Unfallursache.
