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"WWF Earth Hour": Licht aus für mehr Klimaschutz

Heute, 20:31 · Lesedauer 2 min

Im Kampf gegen die Klimakrise lässt der WWF am Samstag mit seiner "Earth Hour" zum bereits 20. Mal das Licht weltweit für eine Stunde ausgehen. Traditionell wird es von 20.30 bis 21.30 Uhr Ortszeit an berühmten Wahrzeichen dunkel. Das Opernhaus in Sydney ist Teil der Aktion genauso wie der Pariser Eiffelturm und das Brandenburger Tor in Berlin bis hin zum Schloss Schönbrunn in Wien. Auch Bundespräsident Alexander Van der Bellen rief zur Teilnahme auf.

Jährlich beteiligen sich Millionen Menschen an der Initiative. "Licht aus" heißt es in Österreich auch im Wiener Rathaus, dem Schloss Mirabell in Salzburg oder der Ars Electronica in Linz. Angesichts der aktuellen Energiekrise fordert der WWF in diesem Jahr eine Klima- und Naturschutz-Offensive und ruft zum Sparen von Energie auf. "Die wichtigste Antwort der Regierung auf den fossilen Preisschock müssen sofortige Energiespar-Maßnahmen sein", sagte WWF-Klimasprecherin Viktoria Auer.

Die "Earth Hour" wurde 2007 vom WWF (World Wide Fund for Nature) in Sydney, Australien, ins Leben gerufen und hat sich seitdem zu einer der größten Klima- und Umweltschutz-Aktionen weltweit entwickelt. Vergangenes Jahr wurde nach WWF-Angaben an tausenden Orten in mehr als 180 Ländern und Gebieten das Licht ausgeschaltet. Der WWF hatte die "Earth Hour" ausgerufen als Zeichen dafür, dass die Menschheit sich besser um die Erde kümmern muss.

(S E R V I C E - https://www.earthhour.org/)

Zusammenfassung
  • Am Samstag findet zum 20. Mal die WWF Earth Hour statt, bei der weltweit von 20.30 bis 21.30 Uhr an berühmten Wahrzeichen wie dem Opernhaus in Sydney, dem Eiffelturm und Schloss Schönbrunn das Licht ausgeschaltet wird.
  • In Österreich beteiligen sich unter anderem das Wiener Rathaus, das Schloss Mirabell und die Ars Electronica an der Aktion, zu der auch Bundespräsident Alexander Van der Bellen aufruft.