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Wiener Basejumper in Norditalien tödlich verunglückt

05. Jan. 2026 · Lesedauer 1 min

Ein in Wien lebender Basejumper ist am Montag nach einem Sprung vom Berg Brento im norditalienischen Trentino ums Leben gekommen. Der 44-Jährige befand sich in Begleitung eines Freundes, der den Sprung filmte, als er vermutlich die Kontrolle verlor und an einem steilen Hang der darunterliegenden Felswand abstürzte, wie die Rettungseinheiten der APA bestätigten. Der Begleiter setzte den Notruf über die europaweite Notrufnummer 112 ab.

Die zentrale Leitstelle alarmierte einen Rettungshubschrauber, der den Basejumper bei einem ersten Überflug lokalisierte. Ein Hubschrauberretter und das medizinische Team wurden daraufhin per Seilwinde abgesetzt, konnten jedoch nur noch den Tod des Mannes feststellen. Der Leichnam wurde anschließend per Hubschrauber in die Ortschaft Gaggiolo di Dro ausgeflogen.

Täler im Trentino sind wegen der starken Winde bei Basejumpern besonders beliebt. Immer wieder ereignen sich dort tödliche Stürze. Am 1. Jänner war ein slowenischer Basejumper auf dem Berg Cima Capi zwischen dem Ledrotal und dem Gardasee tödlich verunglückt. Kurz nach dem Sprung prallte der 29-jährige Mann gegen den oberen Teil einer steilen Wand und blieb an dieser mit dem Schirm an zwei Sträuchern vertikal auf einer Höhe von etwa 600 Metern hängen.

Zusammenfassung
  • Ein 44-jähriger Basejumper aus Wien ist am Montag nach einem Sprung vom Berg Brento im norditalienischen Trentino tödlich verunglückt.
  • Der Mann war mit einem Freund unterwegs, der den Sprung filmte und nach dem Absturz sofort den Notruf 112 absetzte, doch die Rettungskräfte konnten nur noch den Tod feststellen.
  • Im Trentino kommt es immer wieder zu tödlichen Basejumping-Unfällen, zuletzt am 1. Jänner, als ein 29-jähriger Slowene am Cima Capi in 600 Metern Höhe verunglückte.