APA - Austria Presse Agentur

Wien verschiebt OPs und lagert an Privatkrankenhäuser aus

20. Sept 2021 · Lesedauer 1 min

Planbare Operationen werden in Wien verschoben, Eingriffe in Privatspitäler ausgelagert. Auch mit einem Anstieg von Kindern auf Intensivstationen wird gerechnet.

Auf den Wiener Intensivstationen tritt die Stufe fünf des Auslastungsplans in Kraft - planbare Operationen werden also verschoben. Während auf Normalstationen noch die dritte von acht Stufen gilt, ist die Auslastung an den Intensivstationen so hoch, dass eine höhere Einstufung mit Montag notwendig wurde, wie das "Ö1 Journal um acht" berichtet. Mehr als 139 Menschen müssen intensivmedizinische betreut werden. Mit Stand vom Montag wurden österreichweit 212 Intensivfälle eingemeldet. 

Der Stufenplan der Wiener Intensivstationen sieht vor, dass planbare Operationen damit verschoben werden. Dazu gehören zum Beispiel Knie- oder Hüftoperationen. Operationen werden in Privatspitäler ausgelagert. 

Das Contact Tracing wurde aufgestockt. Nun sind 250 Vollzeitkräfte mit der Nachverfolgung von positiven Corona-Fällen betraut. Die Aufklärungsquote beträgt aktuell 60 Prozent. 

Es wird mit einem Anstieg corona-kranker Kinder auf den Intensivstationen gerechnet. In der Klinik Ottakring können 25 Intensiv-Betten bereit gestellt werden. Die Freigabe der Impfung für Fünf- bis Elfjährige wird noch im September erwartet. 

Quelle: Redaktion / lam