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Nebel, Regen und Sonne

Wind bringt Schwung: So wird das Wetter am Wochenende

Heute, 15:48 · Lesedauer 3 min

Nebel, Hochnebel, Niederschläge - aber auch Sonne: Das Wetter präsentiert sich in den kommenden Tagen von seiner schwungvollen Seite. Dafür sorgt vor allem eine Drehung des Winds auf Westen, wie die Geosphere Austria berichtete.

Der Samstag startet verbreitet mit dichten Wolken und Hochnebel. An der Alpennordseite und im nördlichen Alpenvorland ist auch mit zeitweisen Regenschauern zu rechnen. Im Westen kommt im Laufe des Vormittags die Sonne immer mehr zum Vorschein.

In der Osthälfte hält sich die Bewölkung meist bis zum Abend. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 1.000 Meter und 1.400 Meter Seehöhe. Der Wind weht meist schwach, im Osten regional auch mäßig aus westlichen Richtungen. Frühtemperaturen liegen bei minus vier bis plus vier Grad, Tageshöchsttemperaturen klettern auf drei bis elf Grad, mit den höchsten Werten im sonnigen Westen sowie ganz im Südosten.

Viele dichte Wolken am Sonntag

Mit teilweise mäßigem Wind aus West ziehen am Sonntag von Oberösterreich ostwärts zunächst viele dichte Wolken durch. Diese sorgen örtlich für Regen. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 700 und 1.100 Meter Seehöhe. Erst während der Nachmittagsstunden lockert von Westen die Wolkendecke langsam auf.

In den westlichen und südlichen Landesteilen präsentiert sich hingegen das Wetter oft sonnig. In Tal- und Beckenlagen können sich hier allerdings zum Teil hartnäckige Nebel und Hochnebel bis weit in den Tag hineinhalten. Die Tiefsttemperaturen liegen zwischen minus sechs bis plus vier Grad, die Tageshöchsttemperaturen zwischen vier und zehn Grad. Am wärmsten wird es mit Sonnenschein in Tirol und Vorarlberg.

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Schneefallgrenze am Montag bei 1.000 Meter

Südlich des Alpenhauptkammes stauen sich am Montag dichte Wolken, weiter im Norden und Osten liegen hingegen über den Niederungen zum Teil zähe Nebel oder Hochnebel. Vor allem in der südlichen Steiermark sowie in Teilen des Burgenlands kann es außerdem örtlich regnen, bei einer Schneefallgrenze um 1.000 Meter Seehöhe.

Sonnige Auflockerungen gibt es hingegen nur an der Alpennordseite. Doch auch hier können sich in Tal- und Beckenlagen Nebel und Hochnebel länger halten. Der Wind weht schwach bis mäßig, meist aus Ost bis Süd bei Frühtemperaturen zwischen minus acht und plus drei Grad. Mit zwei bis zehn Grad sind die Tageshöchsttemperaturen erreicht, am wärmsten im sonnigen Westen.

Mit Nebel oder Hochnebel unten und mit Sonnenschein oben und abseits der typischen Nebelgebiete startet der Dienstag. Von Westen ziehen aber im Tagesverlauf allmählich Wolken einer Warmfront auf und bringen bis zum Abend von Vorarlberg bis Salzburg und Osttirol einsetzenden Regen. Die Schneefallgrenze liegt hier zwischen 1.000 und 1.600 Meter Seehöhe.

Diese Wolken lösen außerdem während der Nachmittagsstunden auch im Osten und Südosten die feuchte Schicht über den Niederungen langsam ab. Der Wind kommt aus Ost bis Süd und weht vor allem in den Föhntälern an der Alpennordseite sowie im Flachland des Ostens mäßig bis lebhaft. In der Früh hat es minus acht bis plus zwei Grad. Die Tageshöchsttemperaturen sind je nach Nebel, Sonnenschein und Südföhn mit drei bis zehn Grad erreicht.

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Zusammenfassung
  • Nebel, Hochnebel, Niederschläge - aber auch Sonne: Das Wetter präsentiert sich in den kommenden Tagen von seiner schwungvollen Seite.
  • Dafür sorgt vor allem eine Drehung des Winds auf Westen, wie die Geosphere Austria berichtete.