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Weniger Einschränkungen in Südtirol nach Corona-Massentests

24. Nov 2020 · Lesedauer 1 min

Nach der Massentestung in Südtirol wird es ab kommender Woche weniger Einschränkungen geben. Einen dementsprechenden Entschluss fasste die Landesregierung "nach langer Diskussion" am Dienstag, als Entscheidungsgrundlage dienten die Ergebnisse der Aktion "Südtirol testet". So sollen in der autonomen Provinz vom 30. November bis 3. Dezember jene Regeln gelten, die in den restlichen "roten" italienischen Zonen gelten. Weitere Lockerungen folgen am 4. Dezember.

"Mehrere Handelstätigkeiten und auch die Bauernmärkte gehen ab 30. November wieder auf, man darf wieder zum Friseur oder zur Schönheitspflege und auch die Schüler der ersten Mittelschule bekommen wieder Präsenzunterricht", hieß es von Landeshauptmann Arno Kompatscher (SVP). Die strengen Maßnahmen der vergangenen Wochen hätten Wirkung gezeigt.

Ab 4. Dezember dürfen sich die Südtiroler über weitere Freiheiten freuen. Dann sollen die Regeln der italienischen "gelben Zonen" in Kraft treten. "Das heißt, der Handel kann komplett öffnen, ebenso wie Bars und Restaurants bis 18.00 Uhr, die Mittelschule geht wieder zum Präsenzunterricht über und wirtschaftliche Tätigkeiten sind wieder mit weniger Einschränkungen möglich", kündigte Kompatscher an. Außerdem werden weitere Lockerungen geprüft. Er appellierte aber erneut an die Bevölkerung, sich weiterhin an Hygiene- und Abstandsregeln zu halten sowie Menschenansammlungen zu vermeiden.

Bei dem Massentest, der noch bis Mittwoch in Apotheken und bei Ärzten fortgeführt wird, nahmen mit Stand Dienstagvormittag 352.176 Menschen teil. 3.380 davon wurden seither positiv auf das Coronavirus getestet, das entspricht einem Prozent der Teilnehmer.

Quelle: Agenturen