Waldbrand-Einsatz für Kärntner Feuerwehren geht weiter
Der Waldbrand war am Freitag ausgebrochen, nachdem ein Baum durch den Sturm auf eine Stromleitung gestürzt war. Mit Einbruch der Dunkelheit wurden die 140 Einsatzkräfte abgezogen, der Einsatz war zu gefährlich geworden.
In der Steiermark waren am Samstag seit Mitternacht noch 25 Sturmeinsätze hinzugekommen. Die Feuerwehrleute hatten es erneut mit umgestürzten Bäumen und beschädigten oder abgedeckten Gebäuden zu tun. Seit Donnerstag hatte es im Bundesland 620 Einsätze gegeben, rund 2.600 Feuerwehrleute waren beteiligt - oder sind es am Samstag noch. 505 der Einsätze waren direkt auf das Sturmtief zurückzuführen.
Im Burgenland wiederum entspannte sich die Situation am Samstag deutlich, berichtete die Landessicherheitszentrale. Während die Feuerwehren bis Freitagnachmittag vor allem in den südlichen Bezirken mehr als 200 Mal wegen des Sturms ausrücken mussten, verzeichnete man seit Freitagabend nur mehr rund 20 sturmbedingte Einsätze.
Zusammenfassung
- Im Bezirk Spittal/Drau in Kärnten bekämpfen 113 Feuerwehrleute und ein Löschhubschrauber weiterhin einen Waldbrand auf einer rund 200 mal 200 Meter großen Fläche oberhalb von Namlach.
- Der Brand war am Freitag nach einem Sturmschaden an einer Stromleitung ausgebrochen, am Abend mussten 140 Einsatzkräfte wegen Dunkelheit abziehen.
- In der Steiermark wurden seit Donnerstag 620 Feuerwehreinsätze gezählt, davon 505 direkt durch das Sturmtief verursacht, während sich die Lage im Burgenland mit nur noch rund 20 Einsätzen seit Freitagabend deutlich beruhigt hat.
