APA/APA/dpa (Archiv)/Lino Mirgeler

Vorarlberg verschickt 66.800 Einladungen an Ungeimpfte

30. Nov. 2021 · Lesedauer 2 min

In diesen Tag gehen Briefe mit einem konkreten Impftermin an rund 66.800 Vorarlberger, die sich bisher nicht impfen lassen haben.

Falls der Termin in dem Schreiben des Landes Vorarlberg nicht passe sollte, könne man leicht einen Ersatztermin buchen, sagte wie Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher (ÖVP) am Dienstag. Es brauche jeden und jede, um gemeinsam aus der Pandemie herauszukommen.

"Wir machen beim Impfen große Fortschritte", stellte die Landesrätin angesichts 27.941 verabreichter Impfdosen in der Kalenderwoche 47 (22. bis 28. November) fest. 3.821 Personen erhielten ihren ersten Stich, 22.679 kamen zur Booster-Impfung. 64 Prozent der Vorarlberger Bürger hätten aktuell ein gültiges Impfzertifikat, dieser Anteil werde in den nächsten Wochen steigen, so Rüscher.

Sie verwies auch auf organisatorische Verbesserungen. So wurde die Impf-Anmeldeplattform des Landes Vorarlberg in das ursprünglich für das regelmäßige Testen entwickelte Covid-Portal integriert. So könne man leicht einen vollständigen Überblick über alle persönlichen Test-und Impfdaten erhalten und auch eine automatische Terminerinnerung aktiviert werden.

Wallner: "Leichte Entspannung"

Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) sprach angesichts der fallenden Sieben-Tage-Inzidenz von 1.317 (Österreich-Durchschnitt: 879) von einer "leichten Entspannung auf hohem Niveau". Er hoffte, dass der Peak - gegenüber Ostösterreich etwas zeitverzögert - nächste Woche überschritten sein werde.

Hinsichtlich möglicher Öffnungsschritte stellte Wallner klar, dass dafür drei Bedingungen erfüllt sein müssten. Zum einen müsse es einen deutlichen Rückgang bei der Sieben-Tage-Inzidenz geben, die Prognose für die Belegung der Intensivkapazitäten müsse gut sein "und die Impfquote muss rauf", so der Landeshauptmann.

Erneut rief Wallner zur Booster-Impfung auf, die er "für Jänner und Februar für entscheidend" hielt. Bei den Booster-Impfungen habe man aufgeholt, der Ist-Zustand stimme schon fast mit dem Soll-Zustand überein. Auch bei den Kinder-Impfungen bleibe das Angebot groß, betonte Wallner.

Quelle: Agenturen / apb