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Vierte Festnahme nach Raubüberfall in Wiener Tiefgarage

Heute, 12:14 · Lesedauer 2 min

Ein am 2. Juni 2025 verübter schwerer Raub in einer Tiefgarage im Bereich Leberberg in Wien-Simmering ist mit der Festnahme des insgesamt vierten Verdächtigen vor wenigen Tagen aufgeklärt worden. Wie die Landespolizeidirektion Wien am Samstag mitteilte, handelte es sich dabei um einen 24-Jährigen. Er und seine drei mutmaßlichen Komplizen sollen im Sommer des Vorjahres einen Mann mit Pfeffersprayeinsatz und Schlägen beraubt und verletzt haben.

Den vier maskierten Verdächtigen gelang nach der Tat zwar die Flucht, aber die Ermittler des Landeskriminalamts Wien, Bereich Raub - Bandenkriminalität, schnappten den ersten von ihnen im November. Der 21-Jährige, der dank eines DNA-Treffers identifiziert werden konnte, belastete schließlich einen 17-Jährigen als Mittäter.

Nach diesem mussten die Beamten nicht lange suchen, er war zu dem Zeitpunkt bereits in einem Polizeianhaltezentrum in Verwaltungshaft. Der Teenager gab sich vorerst schweigsam, dann belastete aber auch er eine weitere Person und zwar jene, die für den bei der Tat verwendeten Pfefferspray verantwortlich gewesen war. Spray und auch eine Schreckschusswaffe wurden dann Ende Jänner 2026 im Zuge einer Hausdurchsuchung mit Unterstützung der Sondereinheit WEGA sichergestellt und der besagte 23-Jährige dabei festgenommen.

Mit der Festnahme des 24-Jährigen ist das Quartett österreichischer Staatsbürger nun komplett und auf Anordnung der Staatsanwaltschaft in verschiedenen Justizanstalten untergebracht. Weitere Ermittlungen sind im Gange, um zu klären, ob die Gruppe für weitere ungeklärte Raubdelikte verantwortlich sein könnte.

Zusammenfassung
  • Nach einem schweren Raubüberfall am 2. Juni 2025 in einer Wiener Tiefgarage wurden mittlerweile alle vier Verdächtigen festgenommen.
  • Die Täter, zwischen 17 und 24 Jahre alt, setzten bei dem Überfall Pfefferspray und Schläge gegen das Opfer ein und konnten zunächst entkommen.
  • Die Polizei prüft, ob das Quartett, das jetzt in unterschiedlichen Justizanstalten sitzt, für weitere Raubdelikte verantwortlich sein könnte.