Verhütungsspritze für Elefanten in Thailand eingesetzt
Die Zahl der wilden Elefanten in Thailand ist in den vergangenen zehn Jahren von gut 300 auf fast 800 gestiegen, hinzu kommen tausende Tiere in Gefangenschaft. Zugleich schrumpft der Lebensraum für die wilden Elefanten, es kommt immer häufiger zu Zusammenstößen mit Menschen, die auch tödlich enden. Seit 2012 wurden nach Behördenangaben fast 200 Menschen und mehr als 100 Elefanten getötet.
"Wenn wir nichts unternehmen, wird es immer mehr Konflikte geben", begründete Behördenvertreter Sukhee die Verhütungsmaßnahme. Der eingesetzte Impfstoff sei vor zwei Jahren an sieben Elefanten in Gefangenschaft im Norden von Chiang Mai getestet worden. Weitere 15 Dosen sollen vor Beginn der Regenzeit im Mai an weibliche Tiere in anderen Herden in Thailand verabreicht werden.
Zusammenfassung
- In Thailand wurde erstmals eine Verhütungsspritze bei drei wilden Elefantenkühen in der Provinz Trat eingesetzt, um das rasante Wachstum der Population einzudämmen.
- Die Zahl der wilden Elefanten ist in den letzten zehn Jahren von gut 300 auf fast 800 gestiegen, während seit 2012 fast 200 Menschen und mehr als 100 Elefanten bei Konflikten ums Leben kamen.
- Vor Beginn der Regenzeit im Mai sollen weitere 15 Dosen an weibliche Tiere in anderen Herden verabreicht werden, nachdem der Impfstoff zuvor erfolgreich an sieben Elefanten in Gefangenschaft getestet wurde.
