APA/APA/FF ROHR

Unwetter forderte Feuerwehren im Südburgenland

28. Mai 2022 · Lesedauer 2 min

In den Bezirken Jennersdorf und Güssing im Südburgenland sind die Feuerwehren in der Nacht auf Samstag von einem Unwetter gefordert worden.

Starkregen sorgte nach Angaben der Helfer innerhalb von Minuten für vollgelaufene Keller und überflutete Straßen. In Mogersdorf (Bezirk Jennersdorf) wurde ein Pkw von den Wassermassen eingeschlossen. Der Lenker aus dem Bezirk Güssing wurde von der Feuerwehr gerettet. Die Aufräumarbeiten dauerten am Samstag in manchen Gebieten an.

Feuerwehren im Dauereinsatz 

Das Unwetter hatte am Freitag gegen 21.30 Uhr seinen Lauf genommen. Allein in Mogersdorf, wo die Aufräumarbeiten bis in die Morgenstunden dauerten, waren acht Feuerwehren mit elf Fahrzeugen im Einsatz. Betroffen waren u.a. auch Jennersdorf, Kalch und Königsdorf. Die L116 war über fast zwei Stunden hinweg für den Verkehr gesperrt. Im Bezirk Jennersdorf rückten in Summe 18 Feuerwehren aus.

In Mogersdorf und Weichselbaum gab es auch am Samstag keine Pause für die Einsatzkräfte. Die Aufräumarbeiten wurden fortgesetzt. Nach Angaben der Freiwilligen Feuerwehr Mogersdorf galt es, Keller vom Wasser zu befreien sowie vermurte Straßen zu reinigen.

Bezirk Güssing weiter betroffen 

Aus wettertechnischer Sicht nicht zur Ruhe kam der Bezirk Güssing. Bereits zum dritten Mal in der laufenden Woche zogen heftige Gewitter über die Region hinweg. Hotspots waren in der Nacht auf Samstag die Ortschaften Rohr und Sulz, berichtete das Bezirksfeuerwehrkommando. Zahlreiche Bagger und Traktoren wurden bei der Beseitigung von angesammeltem Schlamm verwendet.

Quelle: Agenturen