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Ermittlungen

Totes Baby im Burgenland: Alle vier Verdächtigen in U-Haft

Heute, 08:48 · Lesedauer 2 min

Im Fall des im Jänner am Grenzübergang Nickelsdorf (Bezirk Neusiedl am See) tot aufgefundenen Neugeborenen ist nun auch der vierte Verdächtige aus Rumänien nach Österreich überstellt worden.

Drei Frauen, die in Deutschland festgenommen worden sind, befanden sich bereits in Österreich in Untersuchungshaft

Die Befragungen aller vier sowie die weiteren Ermittlungen laufen, erklärte ein Sprecher der Landespolizeidirektion Burgenland am Montag auf APA-Anfrage.

Baby starb unter Fremdeinwirkung

Das getötete Baby war am 18. Jänner von Reisenden gefunden worden. Eine Obduktion ergab, dass das Mädchen lebend geboren und unter Fremdeinwirkung zu Tode gekommen war. 

Als Todesursache wurde ein Schädel-Hirn-Trauma festgestellt. Mitte Jänner wurden vier Verdächtige festgenommen, darunter auch die erst 17-jährige Mutter des Säuglings. 

Sie wurde, wie zwei weitere Rumäninnen, in Deutschland ausgeforscht und nach Österreich überstellt. Ein Mann wurde in Rumänien festgenommen und traf am Freitag in Eisenstadt ein.

Details aus den Vernehmungen wurden aus ermittlungstaktischen Gründen noch nicht genannt. Zu klären ist unter anderem der Tathergang, wem die Tötung des Säuglings zuzuordnen ist und die Motivlage.

Video: Auf Carportdach gefunden: Totes Baby in Graz

Zusammenfassung
  • Am 18. Jänner wurde am Grenzübergang Nickelsdorf im Burgenland ein tot aufgefundenes Neugeborenes entdeckt, das laut Obduktion lebend geboren und durch ein Schädel-Hirn-Trauma unter Fremdeinwirkung getötet wurde.
  • Vier Verdächtige, darunter die 17-jährige Mutter des Babys, wurden in Deutschland und Rumänien festgenommen und inzwischen nach Österreich überstellt.
  • Alle vier Personen befinden sich in Untersuchungshaft, während die Ermittlungen zum Tathergang, zur Täterschaft und zum Motiv weiter andauern.