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Toter und Schwerverletzte bei zwei Motorradunfällen am Wochenende

08. Aug. 2022 · Lesedauer 2 min

Ein Motorradlenker ist auf der Südautobahn (A2) bei Wiener Neustadt ums Leben gekommen. Auch in Gleisdorf im Bezirk Weiz kam es zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Motorrad. Der 39-Jährige Motorradfahrer erlitt lebensgefährliche Verletzungen - sowohl er als auch sein Sohn trugen keinen Helm.

Als Kfz Richtung Wien verkehrsbedingt abbremsten, fuhr der 63-Jährige aus dem Bezirk Gänserndorf auf einen Pkw auf der zweiten Spur auf und kollidierte in Folge mit einem Wagen auf dem dritten Streifen. Der Biker wurde wieder gegen das andere Auto geschleudert und stürzte, berichtete die Polizei am Montag von dem Unfall, der sich bereits am Freitag ereignet hatte. Der 63-Jährige starb.

Gleisdorf: Motorradfahrer schwer verletzt

Gegen 20:40 Uhr lenkte eine 38-jährige Weizerin ihren Pkw auf der Gemeindestraße in Ungerdorf in Richtung Osten. Am Beifahrersitz befand sich ihr achtjähriger Sohn. Zur selben Zeit fuhr ein 39-jähriger Weizer mit seinem Motorrad auf der Gegenfahrbahn in Richtung Westen. Sein zehnjähriger Sohn gab an, sich ebenfalls auf dem Motorrad, nämlich zwischen den Beinen vor seinem Vater stehend und nicht am Rücksitz, befunden zu haben.

Vater und Sohn trugen keinen Helm

Der 39-Jährige dürfte aus bislang unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn geraten sein. Die Pkw-Lenkerin gab ein, eine Notbremsung eingeleitet und den Pkw zum Stillstand gebracht zu haben, ehe der 39-Jährige gegen den Pkw geprallt sein dürfte. Der Motorradfahrer und sein zehnjähriger Sohn kamen zu Sturz. Beide Personen dürften keinen Helm getragen haben.

Der 39-Jährige wurde vom Rettungshubschrauber Christophorus 12 mit lebensgefährlichen Verletzungen ins LKH Graz gebracht. Sein Sohn erlitt Verletzungen unbestimmten Grades und wurde vom Roten Kreuz in die Kinderklinik Graz gebracht. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Die 38-Jährige und ihr achtjähriger Sohn blieben unverletzt.

Die Freiwillige Feuerwehr Labuch stand mit 16 Kräften und zwei Fahrzeugen im Einsatz.

Quelle: Agenturen / Redaktion / ddj