APA/APA/THEMENBILD/BARBARA GINDL

Ischgl

Lawinenabgang in Tirol: Ein Toter

Heute, 10:27 · Lesedauer 2 min

Ein Lawinenabgang im Tiroler Ischgl (Bezirk Landeck) hat eine tote Person gefordert.

Diese wurde Freitagvormittag im Zuge einer Suchaktion im freien Skiraum abseits der gesicherten Piste von Rettungskräften tot aus den Schneemassen geborgen, sagte eine Polizeisprecherin zur APA. Neuesten Erkenntnissen zufolge dürfte das Schneebrett indes bereits am Donnerstag abgegangen sein.

Identität des Toten noch nicht bekanntgegeben

Freitagfrüh war es dann zu einer Vermisstenmeldung bei der Polizei Kappl gekommen, hieß es. Am Vormittag wurde das Schneebrett schließlich von der Pistenrettung Silvretta bemerkt. Was folgte, war eine großangelegte Suchaktion unter Beteiligung der Alpinpolizei, mehrerer Bergrettungen und einer Hundestaffel.

Dann wurde ein aus den Schneemassen ragender Skistock gefunden. Dies führte letztlich zu Ortung und Bergung der toten Person, deren genaue Identität vorerst nicht bekanntgegeben wurde. Auch wie es genau zu dem Lawinenabgang kam, war vorerst unklar. Zudem gab es noch keine hundertprozentige Sicherheit, dass es sich bei der toten Person tatsächlich um den gesuchten Wintersportler handelte, verlautete es von der Exekutive.

Der Lawinenabgang ereignete sich im Bereich der Pardatschgratbahn. Ursprünglich hatte es auch die Information gegeben, dass das Schneebrett direkt bis auf die Skipiste abging. Dies bewahrheitete sich jedoch nicht. Der Lawinenkegel lag "deutlich abseits" der Piste, betonte man bei der Silvrettaseilbahn AG gegenüber der APA.

Video: Lawinengefahr: Auf diese Warnzeichen gilt es zu achten

Zusammenfassung
  • Im Tiroler Ischgl wurde eine Person nach einem Lawinenabgang im Bereich der Pardatschgratbahn tot aus den Schneemassen geborgen.
  • Die Lawine dürfte bereits am Donnerstag abgegangen sein, während die großangelegte Suchaktion mit Alpinpolizei, mehreren Bergrettungen und einer Hundestaffel erst am Freitag nach einer Vermisstenmeldung begann.
  • Die Identität der geborgenen Person ist noch nicht bestätigt, und das Schneebrett lag deutlich abseits der gesicherten Piste.