"Too Good To Go" rettete im Vorjahr 3,6 Mio. Portionen

11. Jan. 2023 · Lesedauer 2 min

Mit der "Too Good To Go"-App gegen Essensverschwendung sind im Vorjahr in Österreich 3,6 Millionen Portionen vor dem Müll bewahrt worden. Seit März 2022 sei mit dem Beginn der starken Teuerung ein aktiveres Nutzungsverhalten von plus 20 Prozent festzustellen, berichtete der Betreiber am Mittwoch. Ansonsten übrig bleibenden Lebensmittel von Restaurants und Handel können über die App abgerufen und vergünstigt persönlich abgeholt werden.

"Neu registrierte Userinnen und User retten deutlich schneller ihr erstes Überraschungssackerl und bereits bestehende App-Nutzerinnen und -Nutzer kaufen mehr und öfter", erläuterte Country Director Georg Strasser in einer Aussendung zu den Zuwächsen. Aktuell nutzen mehr als 6.000 Betriebe in ganz Österreich das Angebot von Too Good To Go - auch hier brachte das vergangene Jahr ein Plus von mehr als 50 Prozent, wurde betont. Die App wurde demnach in Österreich insgesamt mehr als 1,5 Millionen Mal heruntergeladen.

Während Too Good To Go bisher vor allem Menschen begeistern konnte, die einen Beitrag gegen die Klimakrise leisten möchten, sei seit der steigenden Inflation ein weiterer Beweggrund für die App-Nutzung erkennbar. Mit einem geretteten Sackerl könnten Lebensmittel oftmals zu einem Drittel des Originalpreises erworben werden. "Unser Ziel ist es ganz klar einen nachhaltigen Impact für unsere Umwelt zu erwirken. Schaffen wir es zudem, Menschen mit guten und preisgünstigen Angeboten zu unterstützen, freut uns das, aber die Klimakrise darf trotz der Teuerungen nicht in den Hintergrund rutschen", betonte Strasser.

(S E R V I C E - www.toogoodtogo.at)

Quelle: Agenturen