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Tötungsdelikt in Mörbisch: Hinweise zu schwarzem BMW gesucht

19. Aug 2020 · Lesedauer 2 min

Im Fall des in Mörbisch (Bezirk Eisenstadt Umgebung) nach einem Gewaltdelikt tot aufgefundenen 22-jährigen Burgenländers ersucht die Polizei die Bevölkerung um Hinweise: Gesucht werden Zeugen, die einen schwarzen BMW 645 CI, Baujahr 2005, dessen Kennzeichen mit KO... (für Korneuburg) beginnt, an den Tagen vor dem 10. August im Raum Mörbisch oder den umliegenden Ortschaften, gesehen haben.

Im Fall des in Mörbisch (Bezirk Eisenstadt Umgebung) nach einem Gewaltdelikt tot aufgefundenen 22-jährigen Burgenländers ersucht die Polizei die Bevölkerung um Hinweise: Gesucht werden Zeugen, die einen schwarzen BMW 645 CI, Baujahr 2005, dessen Kennzeichen mit KO... (für Korneuburg) beginnt, an den Tagen vor dem 10. August im Raum Mörbisch oder den umliegenden Ortschaften, gesehen haben.

Auffallend an dem Fahrzeug sind gelbe und grüne Folienaufkleber, hieß es am Mittwoch von der Landespolizeidirektion Burgenland. Sachdienliche Hinweise, welche auch anonym bleiben können, können unter der Telefonnummer 059133 10 3333 an das Landeskriminalamt Burgenland oder an jede andere Polizeidienststelle gemeldet werden.

Die Leiche des jungen Nordburgenländers war am Montag der Vorwoche im Bereich der Kläranlage in Mörbisch gefunden worden. Die Obduktion ergab Spuren von stumpfer Gewalteinwirkung auf den Kopf, der Tod war durch Ertränken eingetreten.

Wenige Tage nach dem Leichenfund wurde ein 28-jähriger Niederösterreicher als Tatverdächtiger festgenommen. Der Mann, ein Bekannter des Opfers, zeigte sich nicht geständig. Über ihn wurde die Untersuchungshaft verhängt.

Dass der Getötete hoch verschuldet sein und versucht haben soll, Schulden umzuschichten, wobei es auch zu einem Treffen und zum Streit mit drei Fremden in Mörbisch gekommen sei, wie die Tageszeitung "Heute" (Dienstagsausgabe) berichtete, wurde von der Staatsanwaltschaft Eisenstadt nicht bestätigt. "Mein Klient ist unschuldig. Das Opfer hatte hohe Schulden, der Kreis der Verdächtigen ist groß", sagte Anwältin Astrid Wagner der Zeitung.

Quelle: Agenturen