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Todesopfer nach Tornado in USA und Sturm in Kanada

22. Mai 2022 · Lesedauer 2 min

Bei einem Tornado im Norden des US-Bundesstaats Michigan sind nach übereinstimmenden Medienberichten mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen und 44 weitere verletzt worden. Bei heftigen Gewittern sind im Osten Kanadas vier Menschen ums Leben gekommen.

Die Sender CNN und ABC meldeten am Samstag unter Berufung auf die Behörden, der Sturm sei am Vortag mit Windgeschwindigkeiten von schätzungsweise bis zu 225 Kilometern pro Stunde durch den Ort Gaylord gezogen. CNN berichtete von "katastrophalen" Zerstörungen.

Tornados sind in der Region eigentlich unüblich. Michigans Gouverneurin Gretchen Whitmer teilte mit, sie habe für den Bezirk Otsego, in dem Gaylord liegt, den Notstand ausgerufen. "Wir werden für den Wiederaufbau alles tun, was nötig ist."

Massive Stromausfälle in Kanada

Wegen der Unwetter in Kanada fiel in den Provinzen Ontario und Quebec in fast 900.000 Haushalten der Strom aus, wie die Betreiber Hydro One und Hydro-Québec am Samstag (Ortszeit) mitteilten. Die Polizei sprach von drei Todesopfern sowie mehreren Verletzten, in einem Medienbericht war von einem weiteren Todesopfer die Rede.

Im Bezirk Brant südlich von Toronto sei ein Baum auf einen Wohnwagen gestürzt, teilte die Polizei von Ontario im Onlinedienst Twitter mit. Dabei sei ein Mann im Inneren des Wagens ums Leben gekommen. In der selben Gegend sei eine ältere Frau, die bei dem Sturm zu Fuß unterwegs war, ebenfalls von einem Baum erschlagen worden. Ein weiteres Todesopfer gab es in der Hauptstadt Ottawa, die Polizei äußerte sich aber nicht zu den Umständen.

Zudem ertrank in einem Vorort von Ottawa eine um die 50 Jahre alte Frau, wie der kanadische Sender CBC unter Berufung auf die örtliche Polizei berichtete. Ihr Boot sei im Sturm im Fluss Ottawa gekentert.

Quelle: Agenturen