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Todesfälle bei Neugeborenen in sibirischer Geburtsklinik

Heute, 08:51 · Lesedauer 1 min

In einer Geburtsstation der sibirischen Stadt Nowokusnezk sind nach russischen Medienberichten seit Neujahr zahlreiche Neugeborene gestorben. Die staatliche Nachrichtenagentur Tass schrieb von neun toten Säuglingen, die Agentur Ria Nowosti sogar von zehn toten Babys. Sie beriefen sich auf Quellen im Gesundheitswesen des Gebietes Kemerowo. Das Staatliche Ermittlungskomitee der Region eröffnete ein Verfahren wegen mutmaßlicher Fahrlässigkeit des medizinischen Personals.

Die Geburtsstation Nr. 1 der städtischen Klinik sei geschlossen worden, weil bei Mitarbeitern verstärkt Erreger von Atemwegskrankheiten nachgewiesen worden seien, berichtete Ria Nowosti. Die Stadt Nowokusnezk im Kohle- und Industrierevier Kusbass hat eine halbe Million Einwohner und liegt etwa 3.100 Kilometer östlich der russischen Hauptstadt Moskau.

Zusammenfassung
  • In der Geburtsstation Nr. 1 der sibirischen Stadt Nowokusnezk sind seit Neujahr laut russischen Medienberichten neun bis zehn Neugeborene gestorben.
  • Die Klinik wurde geschlossen, nachdem bei mehreren Mitarbeitern Erreger von Atemwegskrankheiten festgestellt wurden.
  • Das Staatliche Ermittlungskomitee der Region Kemerowo hat Ermittlungen wegen mutmaßlicher Fahrlässigkeit des medizinischen Personals eingeleitet.