APA - Austria Presse Agentur

Thunberg: Weltklimarat-Bericht enthält "keine wirklichen Überraschungen"

09. Aug 2021 · Lesedauer 2 min

Der Bericht des Weltklimarats warnt vor der bevorstehenden Klimakatastrophe. Für Klimaaktivistin Greta Thunberg, wie auch die meisten Klimaexperten, enthält der Bericht keine Neuigkeiten.

Der Bericht des Weltklimarats (IPCC) prognostiziert, dass die Erde sich bei der derzeitigen Entwicklung bereits gegen 2030 um 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter erwärmen - und damit zehn Jahre früher als 2018 prognostiziert - wird. UN-Generalsekretär Antonio Guterres rief die "Alarmstufe Rot" aus. 

Für die meisten Klimaexperten kommt der mahnende Bericht des IPCC nicht überraschend. So auch nicht für Klimaschutzexpertin Klima Thunberg: "Der neue IPCC-Bericht enthält keine wirklichen Überraschungen. Er bestätigt, was wir schon aus Tausenden vorherigen Studien und Berichten wissen - dass wir uns in einem Notfall befinden", schreibt die Schwedin auf Twitter und Instagram. Es handele sich um eine solide, aber vorsichtige Zusammenfassung des derzeitigen Wissensstands.

Der österreichische Ableger von "Fridays For Future" (FFF) sieht in dem Bericht einen Appell zum "sofortigen, umfassenden Handeln in der Klimakrise". Daniel Huppmann, Forscher am IIASA in Laxenburg und einer der Autoren des 2018 erschienen IPCC-Berichts zur 1.5°C- Erderwärmung, geht insbesondere auf die Analyse von Extremwetterereignissen ein.: "Wir sollten uns von den Worten Jahrhundert-Hochwasser und Jahrhundert-Waldbrände verabschieden, denn der heute veröffentlichte Bericht des IPCC zeigt klar: wir befinden uns bereits mitten in einem Jahrhundert der Extremwetterereignisse."

Mehr dazu

Quelle: Agenturen / Redaktion / apb