APA - Austria Presse Agentur

Tausende Touristen und Anrainer flüchten vor Flammen in Südfrankreich

17. Aug 2021 · Lesedauer 2 min

Im Hinterland von Saint-Tropez an der französischen Riviera mussten viele Straßen gesperrt werden, 5.000 Hektar Hektar Land sind bereits verbrannt, die Brände sind noch nicht unter Kontrolle.

In Südfrankreich toben sich ausdehnende Waldbrände, tausende Urlauber und Ortsansässige bringen sich in Sicherheit. Rund 900 Feuerwehrleute kämpfen mit zehn Löschflugzeugen und drei Hubschraubern gegen die Brände, die noch nicht unter Kontrolle sind. Das berichtete die Präfektur in Toulon Dienstagfrüh.

Viele Straßen im Hinterland vom Golf von Saint-Tropez sind wegen der Feuer gesperrt. Rund 5.000 Hektar Gelände seien bereits verbrannt, die Fläche wird größer. 

Zwölf Campingplätze in der Region waren vorsorglich evakuiert worden, ebenso wie zahlreiche Anrainer. Noch könne niemand in seine Unterkunft zurückkehren, betonte die Präfektur.

Über 20 Verletzte

19 Menschen erlitten eine Rauchgasvergiftung und drei weitere wurden leicht verletzt, berichtete der Sender France bleu unter Verweis auf eine vorläufige Bilanz des Präfekten. Innenminister Gérald Darmanin wollte am Dienstag die betroffene Region besuchen.

Vorangegangen waren den Bränden eine Hitzewelle und große Trockenheit. Die Feuer wurden von kräftigem Wind angefacht. Wie die örtliche Feuerwehr mitteilte, breitete sich der Brand in der Region seit seinem Ausbruch über eine Entfernung von 22 Kilometern aus.

Während in Südfrankreich Brände toben, hat Österreich nach schweren Unwettern mit Überschwemmungen und Murenabgängen zu kämpfen. Mehr dazu: 
 

Quelle: Agenturen / Redaktion / lam