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Sydney: Schwere Überschwemmungen forderten Menschenleben

08. Apr. 2022 · Lesedauer 2 min

Bei neuen Überschwemmungen in Sydney ist mindestens ein Mensch ums Leben gekommen.

Die Leiche des Mannes sei in seinem in den Wassermassen versunkenen Fahrzeug in Cobbity südwestlich der australischen Metropole entdeckt worden, berichtete die Nachrichtenagentur AAP am Freitag. Die Behörden verhängten weitere Evakuierungsbefehle für Tausende Menschen in den nordwestlichen Vororten Cattai und Pitt Town sowie in den südwestlichen Vierteln Camden und Chipping Norton.

Tausende Menschen betroffen

Evakuierungsbefehle gab es allein Freitagfrüh für etwa 2.400 Bürger, sagte der Premierminister des Bundesstaates New South Wales, Dominic Perrottet. Für 17.000 weitere Anrainer wurden Evakuierungswarnungen ausgegeben. Bereits am Donnerstag waren im Zuge des andauernden Starkregens Tausende Menschen in Sicherheit gebracht worden. Mehr als 150 Schulen in der Region blieben geschlossen.

"Es wird aufhören zu regnen, es wird irgendwann besser", sagte die regionale Ministerin für Notdienste, Steph Cooke. "Wir müssen das nur einen Tag nach dem anderen durchstehen." Laut Meteorologiebehörde sollten die extremen Niederschläge am Wochenende nachlassen. "Aber obwohl der Regen nachlässt, gibt es für einige Orte größere Hochwasserwarnungen", erklärte Jane Golding vom Wetteramt. Viele Flüsse standen kurz davor, über die Ufer zu treten, auch der Warragamba-Staudamm im Südwesten Sydney war bis zum Bersten gefüllt.

Häufung von Naturkatastrophen 

Bereits vor einem Monat hatte es in Sydney und weiten Teilen von New South Wales und Queensland verheerende Überschwemmungen gegeben. In nur drei Monaten sei in der bei Touristen aus aller Welt beliebten Metropole mit dem berühmten Opernhaus so viel Niederschlag gefallen wie sonst in einem ganzen Jahr, hatten Meteorologen am Donnerstag gesagt. Australien leidet besonders unter der Klimakrise.

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Quelle: Agenturen