APA/APA (Archiv)/BARBARA GINDL

Stand bei Spitalspatienten in Österreich stabil

Die Zahl der Covid-19-Spitalspatienten hat sich hierzulande stabilisiert. Am Donnerstag (10.30 Uhr) gab es 1.086 Patienten, die sich in stationärer Behandlung befanden, davon mussten 266 intensivmedizinisch betreut werden. Am Mittwoch (10.00 Uhr) waren es 1.096 bzw. 267 gewesen. Weiter spürbar steigen dagegen die Todesfälle. Mit 295 gab es binnen knapp 24 Stunden einen Zuwachs um 22.

Die Zahl der Covid-19-Spitalspatienten hat sich hierzulande stabilisiert. Am Donnerstag (10.30 Uhr) gab es 1.086 Patienten, die sich in stationärer Behandlung befanden, davon mussten 266 intensivmedizinisch betreut werden. Am Mittwoch (10.00 Uhr) waren es 1.096 bzw. 267 gewesen. Weiter spürbar steigen dagegen die Todesfälle. Mit 295 gab es binnen knapp 24 Stunden einen Zuwachs um 22.

Damit hat sich die Anzahl der Patienten, die an oder mit Covid-19 gestorben sind, im Lauf einer Woche fast verdoppelt. Am vergangenen Donnerstag waren 158 Verstorbene ausgewiesen worden. Erfreulich ist demgegenüber die Entwicklung bei den Wiedergenesenen. Am Donnerstag gab es derer offiziell 5.240, um über 700 mehr als am Vortag. Die aktiven Erkrankungen (Bestätigte Infektionen abzüglich der Todesfälle und der Neugenesen) hatten sich binnen 24 Stunden somit um rund 450 reduziert. Diese Quote war den sechsten Tag in Folge rückläufig.

Laut Innenministerium wurden bundesweit bis Donnerstag, 10.30 Uhr 13.120 Personen positiv auf SARS-CoV-2 getestet. 126.287 Testungen waren bis zu diesem Zeitpunkt durchgeführt worden.

Am Freitag will die Regierung die erste Stichproben-Erhebung vorstellen, die Rückschlüsse auf die Dunkelziffer der Corona-Erkrankungen in Österreich erlauben soll. Für weitere Zufallsstichproben kann sich Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) vorstellen, auch Antikörpertests durchführen zu lassen. Diese könnten dann zeigen, wie viele Menschen bereits eine Immunität entwickelt haben.

Für die aktuelle 2.000er-Stichprobe wurden noch PCR-Tests durchgeführt, die auf das Erbgut des Virus anschlagen. Antikörpertests prüfen dagegen, ob das Immunsystem bereits Abwehrkräfte gegen das Virus entwickelt hat. Hier gebe es zwar noch Verlässlichkeitsprobleme, aber: "Ich gehe davon aus, dass wir in einer wirklich kurzen Phase dann auch Antikörpertests bei einer Wiederholung von Random-Untersuchungen einsetzen können."

Stichprobenweise soll es laut Anschober auch Obduktionen nach Todesfällen geben. Details gibt es hier aber noch nicht.

Grundsätzlich sieht Anschober in den anhaltend niedrigen offiziell bestätigten Infektionszahlen einen "erfreulichen Trend": "Die Zahl der aktiv Erkrankten nimmt schrittweise ab." Allerdings sieht der Minister angesichts asiatischer Beispiele wie Singapur auch das Risiko einer zweiten Infektionswelle nach der Lockerung der Maßnahmen nach Ostern. "Daher versuchen wir, sehr kontrolliert vorzugehen", betonte Anschober mit Verweis auf die angekündigten "Schutzmaßnahmen" wie das Tragen von Mund-Nasen-Masken in Supermärkten und öffentlichen Verkehrsmitteln.

Freilich liegen die für die Lockerung des wegen der Pandemie verordneten "Shutdown" nötigen Verordnungen noch nicht offiziell vor, weshalb viele Details über das weitere Vorgehen ab Dienstag noch unklar sind. Hier kündigte Anschober eine Klärung spätestens Freitag an: "Alle Erlässe und Verordnungen sollen spätestens heute oder morgen in der Früh am Tisch liegen und publiziert sein."

ribbon Zusammenfassung
  • Die Zahl der Covid-19-Spitalspatienten hat sich hierzulande stabilisiert.
  • Am Donnerstag gab es 1.086 Patienten, die sich in stationärer Behandlung befanden, davon mussten 266 intensivmedizinisch betreut werden.
  • Mit 295 gab es binnen knapp 24 Stunden einen Zuwachs um 22.
  • Am Donnerstag gab es derer offiziell 5.240, um über 700 mehr als am Vortag.
  • Stichprobenweise soll es laut Anschober auch Obduktionen nach Todesfällen geben.