Stärkste Schneefälle seit 200 Jahren in Moskau
Es sei "der höchste Wert der vergangenen 203 Jahre", wie die Universität im Onlinedienst VK mitteilte. Weiter erklärten die Meteorologen, dass die Durchschnittstemperatur im Jänner in diesem Jahr minus 6,2 Grad betrage und damit 1,5 Grad niedriger als gewöhnlich. Am Donnerstag lagen in Moskau mehr als 60 Zentimeter Schnee. Einige Straßen wurden in Lagerflächen für die Schneemassen umgewandelt, um die Räumung anderer Straßen zu ermöglichen.
Züge im Raum Moskau hatten Verspätung. Autos standen am Donnerstagabend in langen Staus. Ähnlich starke Schneefälle hatte es in der russischen Hauptstadt zuletzt im Jahr 1823 gegeben. Damals habe die Niederschlagsmenge 122 Millimeter betragen - allerdings seien die Werte aus einer derart fernen Vergangenheit "möglicherweise nicht ganz zuverlässig", fügten die Wetterforscher hinzu.
Zusammenfassung
- Moskau verzeichnete im Jänner mit 92 Millimetern die stärksten Schneefälle seit 203 Jahren, ausgelöst durch ungewöhnlich intensive Zyklone mit verstärkter Wetterfront.
- Am Donnerstag lagen in der Stadt über 60 Zentimeter Schnee, die Durchschnittstemperatur lag mit minus 6,2 Grad um 1,5 Grad unter dem Durchschnitt.
- Der Verkehr kam vielerorts zum Erliegen: Züge hatten Verspätungen, Autos standen in langen Staus und Straßen wurden als Schneelager genutzt.
