puls24 Logo

Sperre der Innsbrucker Rauchmühlbrücke endet am Freitag

Heute, 09:49 · Lesedauer 1 min

Die durch eine Sanierung der Innsbrucker Rauchmühlbrücke bedingte teilweise Sperre der Weststrecke wird Freitagfrüh aufgehoben. Die Arbeiten werden nach 23 Tagen planmäßig beendet, teilten die ÖBB am Donnerstag mit. Donnerstagnachmittag wird das Tragwerk mit zwei Herkules-Güterzuglokomotiven noch einem Belastungstest unterzogen. Während der dreiwöchigen Sperre war ein umfangreicher Schienenersatzverkehr zwischen Jenbach, Hall in Tirol und Innsbruck eingerichtet worden.

Railjets zwischen Bregenz und dem Osten Österreichs sowie ausgewählte Nahverkehrszüge wurden über den Umfahrungstunnel Innsbruck geführt. Die ÖBB zeigten sich mit dem Ablauf des Schienenersatzverkehrs zufrieden. Mit einer Gesamt-Kilometerleistung von 302.000 Kilometern seien die Busse umgerechnet siebeneinhalb Mal um die Erde gefahren, hieß es in einer Aussendung.

Mitte des Monats hatte das Einfahren des rund 1.400 Tonnen schweren Tragwerks über die Innsbrucker Hallerstraße für Aufmerksamkeit gesorgt. Der Brückenaustausch war durch das Alter und die Bauweise des Bestandstragwerks, welches nach mehr als sechzig Jahren das Ende seiner technischen Leistungsfähigkeit erreicht hatte, nötig geworden. Von der neuen Betonbrücke erwarte man sich nun eine wesentlich längere Lebensdauer.

Zusammenfassung
  • Die durch Sanierungsarbeiten bedingte Sperre der Innsbrucker Rauchmühlbrücke wird nach 23 Tagen am Freitagmorgen aufgehoben.
  • Während der Sperre wurde ein Schienenersatzverkehr zwischen Jenbach, Hall in Tirol und Innsbruck eingerichtet, dessen Busse insgesamt 302.000 Kilometer – siebeneinhalb Mal um die Erde – zurücklegten.
  • Das neue, rund 1.400 Tonnen schwere Brückentragwerk ersetzt das über 60 Jahre alte Vorgängermodell und soll für eine deutlich längere Lebensdauer sorgen.