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Moria spaltet Österreich: Sollen wir Flüchtlinge aufnehmen?

16. Sept 2020 · Lesedauer 1 min

Die Bilder des brennenden Flüchtlingslagers Moria auf der griechischen Insel Lesbos erschüttern. Über die Auswirkungen diskutieren am Mittwoch in "Pro und Contra" Vertreter der Parteien.

13.000 Menschen – viele davon minderjährig und ohne Begleitung – leben seit dem Brand in einem kaum vorstellbarem und noch schlimmeren Elend als schon zuvor.

Auch nur ein paar Hundert dieser Menschen nach Österreich zu holen, scheint nicht in Frage zu kommen. Denn die Türkisen in der Bundesregierung verweisen auf Soforthilfen in Millionenhöhe, die man für den Wiederaufbau des Lagers schicken will, während die Grünen weiter verhandeln wollen, um doch noch ein paar Kinder aus der Misere zu holen. Dass Österreich sich hier einer europäischen Initiative, die nun doch – aus humanitären Gründen und für eine begrenzte Anzahl von Menschen – versperrt, ist bisher noch nie dagewesen.

Was dies für Auswirkungen auf österreichische und europäische Integrationsbemühungen und die Asylgesetzgebung hat, diskutiert in Pro und Contra diese Runde

Karl Mahrer, Nationalratsabgeordneter, Sicherheitssprecher, ÖVP

Michel Reimon, Nationalratsabgeordneter, Europapolitiksprecher, Die Grünen

Stephanie Krisper, Nationalratsabgeordnete, Asylsprecherin, NEOS

Harald Troch, Nationalratsabgeordneter, Menschenrechtssprecher, SPÖ

Maximilian Krauss, Nicht amtsführender Stadtrat Wien, FPÖ

 

Moderation: Gundula Geiginger 

 

Pro und Contra am Mittwoch, den 16. September 2020

um 21:30 Uhr auf PULS 24 und um 22:50 Uhr auf PULS 4

 

Quelle: Redaktion